Businesstipps Steuern & Buchführung

Entgeltfortzahlung: Auch bei Freistellungen für Schwangerschaftsuntersuchungen müssen Sie weiterzahlen

Lesezeit: < 1 Minute Im Laufe einer Schwangerschaft werden für die Mitarbeiterin zahlreiche Untersuchungen nötig. Für diese Untersuchungen muss eine Freistellung erfolgen, aber ist man dadurch auch zur Entgeltfortzahlung verpflichtet?

< 1 min Lesezeit

Entgeltfortzahlung: Auch bei Freistellungen für Schwangerschaftsuntersuchungen müssen Sie weiterzahlen

Lesezeit: < 1 Minute
Verläuft die Schwangerschaft ohne Komplikationen, finden diese Untersuchungen nach den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft etwa alle 4 Wochen und in den letzten Schwangerschaftsmonaten alle 2 Wochen statt. Ihr Unternehmen ist verpflichtet, die Arbeitnehmerin für diese Untersuchungen freizustellen.

Auch während der Freistellung erhält die Mitarbeiterin Entgeltfortzahlung. Dabei müssen Sie im Lohnbüro Folgendes beachten:

  • Während der Freistellung ist das Entgelt so zu zahlen, als ob die Mitarbeiterin gearbeitet hätte (also nach dem Lohnausfallprinzip und nicht nach dem Referenzprinzip wie bei den Beschäftigungsverboten).
  • Die Mitarbeiterin hat neben der Entgeltfortzahlung Anspruch auf alle Zulagen etc., nicht aber auf Auslagenersatz.
  • Über die Entgeltfortzahlung hinaus hat die Mitarbeiterin keine Ansprüche. Sie kann daher beispielsweise keine Zuschüsse für wegen der Untersuchung angefallene Fahrtkosten verlangen.
Achtung:
Diese Entgeltfortzahlung erhält Ihr Unternehmen nicht nach dem Ausgleichsverfahren erstattet.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: