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Employer Branding durch Wertefundament und Führungskultur

Lesezeit: 2 Minuten Wenn wir über Employer Branding und dazugehörige Inhalte sprechen, dürfen Werte, daraus zu folgernde Überzeugungen und die durch sie ausgelöste inhaltliche Orientierung nicht fehlen. Erlebte Führungsinhalte gestalten mittelfristig die Arbeitgebermarke, nicht umgekehrt! Dieser Artikel sagt Ihnen, was in diesem Zusammenhang wichtig für Sie ist.

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Employer Branding durch Wertefundament und Führungskultur

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Werte: Grundregeln für die konstruktive Zusammenarbeit

Werte sind elementare Bausteine, wenn es um das Grundverständnis und die daraus abzuleitenden Regeln menschlichen Zusammenlebens, auch am Arbeitsplatz, geht! Sie sind von ungeheurer Bedeutung für das Gelingen der Zusammenarbeit innerhalb der Teams, aber auch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft. Und sie sind verantwortlich für die Ausgestaltung der Marke und Markenqualität als Arbeitgeber.

Marke lebt durch Programm und Inhalt

Es sind nicht die wohl gewählten Worte vornehmer Versprechungen vielfarbiger, blumiger Imagebroschüren, die eine Employer Brand, also eine Arbeitgebermarke, gestalten und ausmachen! Die gelebten inhaltlichen Werte und Überzeugungen sind es, die der Marke Gesicht und Charakter verleihen und sie dadurch wahrnehmbar Gestalt annehmen lassen.

Optionen zur Gestaltung strategischer Führung

Führungskräfte selbst haben in Form vieler Bausteine jede Menge strategische Möglichkeiten, den Führungsprozess als solchen inhaltlich positiv-erlebbar zu gestalten. Das wird ihnen auf Dauer aber nur dann mit entsprechender Nachhaltigkeit gelingen, wenn sie neben den strategischen Bausteinen explizite Werte vorleben.

Sie als Führungskräfte geben durch ihr Tun, durch ihre Botschaften und ihr Verhalten ihr Wertesystem buchstäblich vor. Damit fordern sie ein und sollten selbstverständlich die eingeforderten Inhalte selbst vorleben, erkennbar und entsprechend konsequent!

Werte: Orientierung durch Vorleben

Wie nahezu alle Studien zeigen, ist die Identität des einzelnen Mitarbeiters mit seinem Unternehmen und die damit verbundene Wirkung der Employer Brand des Unternehmens auf den einzelnen wie auf alle Mitarbeiter wesentlich von der Qualität der Führungsinhalte einzelner Führungskräfte abhängig.

Damit sind Führungskräfte auch entsprechend verantwortlich für die Qualität des Markenversprechens, wenn es um den Ruf des Unternehmens als Arbeitgeber geht. Das wiederum ist wesentlich verantwortlich für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

Mitarbeiterorientierung an Werten

Mit unterschiedlichen Begriffen, die wir alle kennen, beschreiben wir die Wertinhalte des Markenversprechens als Arbeitgeber bzw. Führungskraft: Vertrauen, Loyalität, Gradlinigkeit, Glaubwürdigkeit, Fairness, Ehrlichkeit, Respekt, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Wertschätzung, Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Disziplin, Berechenbarkeit, Zuverlässigkeit, Verträglichkeit und Entschlossenheit. Aber: Bei den Begrifflichkeiten darf es nicht bleiben!

Auf den Inhalt kommt es an

Worte aber sind an dieser Stelle wirklich nicht mehr als Schall und Rauch! Alleine das, was wir aus der Begrifflichkeit ableiten und umsetzen, zählt!

Die Ernsthaftigkeit, mit der die Inhalte zu diesen Oberbegriffen von den Führungskräften selbst tatsächlich inhaltlich ausgestaltet werden und somit für die Mitarbeiter erlebbar sind, entscheidet also am Ende über die "Markenqualität" als Arbeitgeber.

Werte als Chancen und Programm

Das Chancenpotential, das durch eine konkrete Werteorientierung der Führungsarbeit im Alltag einerseits und durch die zu erwartenden Perspektive andererseits im Unternehmen geboten wird, ist gewaltig!

Werte bilden Einstellungen und prägen dadurch das Verhalten: Sie trainieren, verhindern Fehler, fordern und fördern Engagement wie eine gesunde Selbstkritik, bewahren vor Selbstüberschätzung und tragen dazu bei, dass der Umgang miteinander verbessert und die Führungsaufgabe besser und nachhaltiger wahrgenommen werden kann.

Einzige Voraussetzung: Sie müssen von "Oben", also von der Führung ausgehend möglichst reinrassig vorgemacht, also gelebt werden! Ansonsten geht der Schuss nach hinten los!

Wertinhalte prägen Einstellung und Verhalten

Werte prägen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht etwa dann am stärksten, wenn sie verbal thematisiert werden, sondern dann, schlicht inhaltlich vorgelebt bzw. vorgemacht werden.  

Das Vorleben und Vormachen hilft den Mitarbeitern auf effiziente Art und Weise, Inhalte zu den Werten zu erkennen, zu verinnerlichen. Sie erleben damit, dass auch die Führungskraft Werte als solche erkennt, respektiert und verinnerlicht hat. Und genau dann werden diese zum Maßstab auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Aus Einstellungen wächst Verhalten!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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