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Employer Branding: Die Bindung der wertvollen Mitarbeiter verstärken

Die Bindung der wertvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt sich mehr und mehr zur zentralen Herausforderung für den Unternehmer und beinhaltet regelmäßig Bausteine, die schon immer für eine erkennbar gute Führungsleistung gestanden haben. Wie Sie sich diesem wichtigen Thema schrittweise und zielführend nähern, das beschreibt dieser Artikel.

Employer Branding: Die Bindung der wertvollen Mitarbeiter verstärken

Schritt 1 der Mitarbeiterbindung: Beginnen Sie mit einer sorgfältigen Analyse

Zunächst gilt es, die Übersicht zu erlangen und eine Analyse über aktuelle, anzutreffende Erwartungen und Anforderungen seitens möglichst vieler Ihrer Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter und der sich daraus für Ihr Unternehmen ergebenden Chancen anzufertigen. 

  • Was wissen Sie aus Ihren Gesprächen mit einzelnen Mitarbeitern, mit Ihren Führungskräften zu deren Erwartungen oder Defiziten in Ihrem Unternehmen?
  • Welche Themen wurden bereits im Führungskreis oder durchaus auch an anderer Stelle besprochen?

Durch die Analyse arbeiten Sie heraus, wo Sie mit Ihrem Unternehmen stehen und was Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber erwarten! Finden Sie es heraus!

Stellen Sie sich auch folgende Fragen, die Sie am besten schriftlich beantworten:

  • Auf wen wollen, dürfen oder können wir am wenigsten verzichten?
  • Wie binde ich schnellstmöglich meine Führungskräfte ein?
  • Wie trainiere ich diese auf die herausfordernde Thematik?
  • Wer sind meine und deren wichtigste Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter, die Leistungsträger, High Potentials, um die ich mich unbedingt auch selbst mit kümmern sollte?
  • Haben wir diese bereits durch erste, besondere Maßnahmen an das Unternehmen gebunden?
  • Wenn ja, welche sind das? Reichen diese Maßnahmen tatsächlich aus?
  • Mit wem soll ich, sollen meine Führungskräfte sprechen und welche Gedanken dabei einbeziehen?
  • Wer aus der zweiten Reihe sollte außerdem berücksichtigt werden?

Schritt 2: Setzen Sie Prioritäten!

Wenn Sie diese Informationen umfassend eingeholt haben, folgt die Prioritätensetzung:

  • Welche wichtigsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrifft dies sofort?
  • Was betrifft alle Mitarbeiter bzw. ist allen Mitarbeitern besonders wichtig?
  • Was davon ist wichtig und schnell bzw. ohne großen Aufwand umsetzbar?
  • Welche für alle sichtbaren Maßnahmen können außerdem zügig umgesetzt werden?

Schritt 3: Gehen Sie in die Ziel- und Maßnahmenplanung!

  • Welche realistischen Ziele lassen sich aus der Analyse und den Prioritäten ableiten?
  • Was kann ich mittel-, langfristig tun, um mit meinen Führungskräften speziell für meine wichtigsten Mitarbeiter ein individuelles Paket zu schnüren?
  • Was ist mein erster Schritt auf dem Weg dorthin?
  • Wann vereinbare ich den ersten Gesprächstermin?
  • Wen aus Ihrer Mannschaft werden Sie an der Er- bzw. Bearbeitung beteiligen?
  • Bis wann werden Sie Ihr Konzept fertiggestellt und verabschiedet haben?

Schritt 4: Umsetzung und Kontrolle

  • Wie werden Sie Ihre jetzt erarbeitete, weitere Vorgehensweise in Richtung Belegschaft kommunizieren?
  • Welche Maßnahmen sind sofort geeignet, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen?
  • Welche Maßnahmen werden wie zuerst umgesetzt?
  • Wie sollen diese sich bei den Mitarbeiterinnen im Ergebnis auswirken?
  • Woran soll am Ende der Umsetzungserfolg gemessen werden?
  • Wie und wodurch wird dieser überprüft bzw. sichergestellt?

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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