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Empfehlungsmarketing: Empfehlungs-Plattformen kritisch sehen

Mit Produktempfehlungen Geld zu verdienen, liegt im Trend. Mittlerweile haben sich eine ganze Reihe Empfehlungs-Plattformen etabliert, die es Blog- und Webseiten-Inhabern leicht machen, mittels Produktempfehlungen einen lukrativen Nebenverdienst zu generieren. Doch wie gut wirkt sich das auf das eigene Empfehlungsmarketing aus?

Empfehlungsmarketing: Empfehlungs-Plattformen kritisch sehen

Empfehlungs-Plattformen verbreiten sich
Neuerdings funktioniert das auch mit Empfehlungen via Social Networks wie Facebook, Twitter und beschränkt sich nicht mehr nur auf reine Produktempfehlungen, sondern das Prinzip wird wie im Fall des Start-ups Shareifyoulike auch auf digitale Inhalte ausgeweitet.

Eine Entwicklung, die kritisch zu sehen ist. Wenn Empfehlungen in erster Linie aus dem Grund gegeben werden, um damit Geld zu verdienen, verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit und damit ihr stärkstes Argument. Ein weiterer Nachteil der Empfehlungs-Plattformen ist die Anonymität der dort abgegebenen Empfehlungen. Hier zählt eher die Masse als die Qualität. Aber wie wertvoll sind diese Empfehlungen dann noch?

Erfolgreiches Empfehlungsmarketing lebt in erster Linie von der persönlichen Begeisterung für eine Dienstleistung oder ein Produkt, die von dem Empfehlungsgeber an Freunde, Bekannte und Geschäftspartner weitergetragen wird. Der emotionale Faktor ist ganz wesentlich und der eigentliche Motor für das Aussprechen einer Empfehlung. Dieser geht bei den Online-Massen-Empfehlungen verloren. 

Wie wertvoll sind Empfehlungen von Empfehlungs-Plattformen?
Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie wertvoll die via Empfehlungs-Plattform gegebenen Empfehlungen für den Empfehlungssuchenden sind. Wenn man beispielsweise einen Friseur, Arzt oder ein schönes Hotel sucht, wird man sich an jemanden wenden, den man kennt, dem man vertraut und der idealerweise einen ähnlichen Stil hat, wie man selbst.

Damit stellt man sicher, dass die Empfehlung auch zu einem passt. Kennt man den Empfehlungsgeber nicht, ist es wesentlich unsicherer, auf dessen Urteil zu vertrauen. Das lässt sich sehr gut am Beispiel der unzähligen Bewertungsportale aufzeigen. Zu einem Produkt gibt es vielfach völlig konträre Meinungen. Wie findet man da die Orientierung, die man sucht?

Empfehlungsmarketing funktioniert dann am besten, wenn man die Online- und Offline-Welt miteinander verbindet. Der persönliche Kontakt, das persönliche Netzwerk sind dabei von zentraler Bedeutung. Die Empfehlungs-Plattformen, die das Abgeben von Empfehlungen monetarisieren und anonymisieren "vermassen" das Empfehlungsmarketing und berauben es seiner Glaubwürdigkeit.

Diese ist aber gerade der große Vorteil des Empfehlungsmarketings gegenüber allen anderen Marketingdisziplinen, die zunehmend an Glaubwürdigkeit verlieren.

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