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Empfehlungen zum Aufbau eines Bewerbungsanschreibens

Lesezeit: 2 Minuten Viele Bewerber tun sich mit der Gestaltung eines Bewerbungsanschreibens schwer. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Anschreiben aufzubauen, da hier nichts normiert ist, sondern jedem Bewerber selbst überlassen ist, wie er diese Aufgabe angeht. Im Folgenden wird eine sinnvolle und bewährte Grundstruktur erläutert, an der Sie sich orientieren können. Trotzdem ist immer auch Ihre Kreativität gefragt.

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Empfehlungen zum Aufbau eines Bewerbungsanschreibens

Empfehlungen zum Aufbau eines Bewerbungsanschreibens

Lesezeit: 2 Minuten

Angaben zum Absender

Bitte geben Sie hier Ihren vollständigen Namen, Ihre Anschrift, Ihre Festnetznummer, die Mobilfunknummer und Ihre E-Mail-Adresse an. Bei der E-Mail-Adresse sollten Sie eine seriöse Adresse verwenden, die Ihren Vor- und Zunamen enthält (Beispiel: jens.mueller@provider.de). Bitte vermeiden Sie unbedingt unseriöse bzw. private E-Mail-Adressen wie susi893@provider.de.

Adressdaten des Empfängers

Hier nennen Sie die vollständige Adresse des Empfängers und geben bitte einen direkten Ansprechpartner an. Diesen finden Sie entweder in der Stellenausschreibung, auf der Webseite des Unternehmens oder Sie ermitteln telefonisch einen Ansprechpartner.

Betreff und Bezugszeile

Bitte schreiben Sie im Betreff, dass es sich um eine Bewerbung handelt und als was Sie sich bewerben. Zum Beispiel „Bewerbung als Hotelkaufmann“. Diese Angabe sollten Sie durch Fettdruck hervorheben. In der Bezugszeile darunter geben Sie bitte den Fundort der Stellenanzeige an oder Sie verweisen auf ein bereits stattgefundenes Telefonat mit Ihrem Ansprechpartner.

Anrede

Bitte begrüßen Sie hier Ihren Ansprechpartner namentlich und vermeiden Sie die Floskel „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Einleitungssatz

Hier nennen Sie Ihren Aufhänger und geben einen Grund für die Bewerbung an. Es sollte deutlich werden, dass es genau diese ausgeschriebene Stelle bei genau diesem Unternehmen ist, die Sie anstreben.

Angaben zu Qualifikation, Berufserfahrung und den fachlichen Anforderungen der Stelle

Nennen Sie kurz Ihre Qualifikation und geben Sie Ihre Berufserfahrung an. Zusätzlich sollten Sie hier auf die fachlichen Anforderungen der Stellenanzeige eingehen. Inwieweit erfüllen Sie diese? Haben Sie diese schon einmal unter Beweis gestellt?

Absatz über die persönlichen Anforderungen

Inwieweit erfüllen Sie die persönlichen Anforderungen der Stellenanzeige? Hier können Sie Beispiele anführen, wann und wo Sie diese Anforderungen bereits bewiesen haben. Auch sollten Sie hier angeben, was Sie besonders gut und eventuell sogar besser können als andere. Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?

Angaben zum frühestmöglichen Eintrittstermin und zum Gehaltswunsch

Wenn in der Stellenanzeige gefordert – und nur dann – machen Sie bitte eine Angabe zum möglichen Beginn Ihrer Tätigkeit und geben Sie auch nur wenn ausdrücklich danach gefragt ist, Ihren Gehaltswunsch an. Dieser muss realistisch sein und sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein. Dazu ist vorab unter Umständen eine Internetrecherche erforderlich.

Abschlusssatz

Formulieren Sie möglichst selbstbewusst, dass Sie sich auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen und vermeiden Sie bitte Konjunktive. Dies gilt für das gesamte Anschreiben.

Grußformel, Unterschrift und der Vermerk „Anlagen“

Verabschieden Sie sich zum Beispiel mit der klassischen Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ und unterschreiben Sie möglichst mit blauer Tinte und vollem Vor- und Zunamen. Im Bewerbungsanschreiben wird Ihr Name nicht noch einmal maschinenschriftlich wiederholt. Darunter ergänzen Sie bitte den Vermerk „Anlagen“, ohne diese einzeln aufzuzählen.

Wichtige Faustformel

Ihr Anschreiben sollte niemals länger als eine Seite sein!

Und jetzt seien Sie kreativ und formulieren Sie ein eigens für diese Stelle bei genau dieser Firma erstelltes Anschreiben. Bitte vermeiden Sie Massenbewerbungen, da diese von vornherein keine Chance haben.

Bildnachweis: GaudiLab / stock.adobe.com

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