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ELStAM – was ist das?

Lesezeit: < 1 Minute Ab 2012 hat die Lohnsteuerkarte ausgedient und wird durch ein neues elektronisches Verfahren ersetzt - das ELSTER-Lohn II Verfahren. Mittels dieses neuen Verfahrens müssen Sie ab 2012 die steuerrelevanten Daten Ihrer Arbeitnehmer für die Lohnabrechnung elektronisch von den Servern der Finanzverwaltung abrufen.

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ELStAM – was ist das?

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Lohnsteuerkarte adé
Bereits im Jahr 1925 wurde die Lohnsteuerkarte in Deutschland – zusammen mit dem Einkommensteuergesetz – eingeführt. Ab 2012 soll die Lohnsteuerkarte auf Papier nun endgültig in Rente geschickt werden und es soll nur noch das elektronische Elster-Lohn II-Verfahren Anwendung finden.

Die Papier-Lohnsteuerkarten 2010 sind die letzten, die ausgegeben worden sind. Das Jahr 2011 wurde dabei als Übergangsjahr zum elektronischen Verfahren genutzt, sodass für dieses Abrechnungsjahr schon keine neuen Lohnsteuerkarten mehr ausgegeben worden sind. Vielmehr behielten die Lohnsteuerkarten von 2010 ihre Gültigkeit.

ELStAM – das versteckt sich dahinter
Die für die Steuerberechnung erforderlichen Merkmale (Steuerabzugsmerkmale) müssen Sie ab 2012 elektronisch von den Servern der Finanzverwaltung abrufen. Die Lohnsteuerkarte auf Papier verliert dann nämlich ihre Gültigkeit. Folgende elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale erhalten Sie dann von den Servern der Finanzverwaltung geliefert:

  • Steuerklasse
  • Faktor
  • Kirchensteuermerkmal
  • Kirchensteuermerkmal des Ehegatten
  • Zahl der Kinderfreibeträge
  • Frei- und Hinzurechnungsbeträge

Die ELStAM, die Sie erhalten, haben die gleiche verbindliche Wirkung wie die Einträge auf der Lohnsteuerkarte – sie sind also bindend. Allerdings weiß das Bundesfinanzministerium um die Schwächen des eigenen Datenbestandes. Deshalb erhalten alle Bürger im letzten Quartal 2011 eine Information über ihre persönliche ELStAM, um diese zu prüfen und die Daten zu bereinigen.

Nichtsdestotrotz wird es zum Start des Verfahrens sicherlich einige Unstimmigkeiten geben.

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