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Einstufig und mehrstufig: Welche Divisionskalkulation ist geeignet?

Lesezeit: < 1 Minute Die Divisionskalkulation gibt es in einer einstufigen und einer mehrstufigen Variante. Allerdings ist dieses Kalkulationsverfahren nur für wenige Betriebe geeignet, da sie nur bei sehr restriktiven Annahmen zu brauchbaren Ergebnissen führt. Erfahren Sie hier, ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist.

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Einstufig und mehrstufig: Welche Divisionskalkulation ist geeignet?

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Bei der Divisionskalkulation handelt es sich – unabhängig davon, ob man die einstufige oder mehrstufige Variante betrachtet – um ein spezielles Kalkulationsverfahren, welches nur von wenigen Unternehmen angewendet werden kann.

Divisionskalkulation: Die einstufige Variante

Bei der einstufigen Divisionskalkulation werden die Gesamtkosten einer Periode durch die Anzahl der in diesem Zeitraum hergestellten Einheiten dividiert. Die Divisionskalkulation kann in der einstufigen Variante daher nur zu vernünftigen Ergebnisse führen, wenn

  1. das Unternehmen – oder ein betrieblicher Teilbereich – nur ein einziges Produkt herstellt und
  2. die produzierte und abgesetzte Menge identisch ist und
  3. keine Bestandsveränderungen vorkommen.

Durch diese Einschränkungen wird die Divisionskalkulation in der
einstufigen Form auf der Ebene des Gesamtunternehmens nur sehr selten
angewendet.

Divisionskalkulation: Die zwei- und mehrstufige Variante

Sind die ersten beiden Voraussetzungen der einstufigen
Divisionskalkulation erfüllt und es kommt lediglich in einem Endlager zu
Bestandsveränderungen, lässt sich im Unternehmen die zweistufige
Divisionskalkulation anwenden.

Zur Berechnung der Stückkosten werden zunächst die Herstellungskosten der Periode durch die in dieser Periode produzierte Menge dividiert. Die Vertriebskosten werden demgegenüber durch die in dieser Periode abgesetzte Menge dividiert. Die stückbezogenen Gesamtkosten ergeben sich durch Addition beider Werte.

Divisionskalkulation: Die mehrstufige Variante

Sind die ersten beiden Voraussetzungen der einstufen Divisionskalkulation erfüllt und kommt es auch in einem Zwischenlager zu Bestandsveränderungen, kann ggf. die Divisionskalkulation in der mehrstufigen Variante eingesetzt werden.

Bei dieser Variante werden die Gesamtkosten jeder einzelnen Produktionsstufe durch die in dieser Fertigungsstufe hergestellte Menge dividiert. Auf diese Weise erhält man auf jeder Stufe des Fertigungsprozesses einen eigenen Stückkostensatz.

Bei der Weitergabe der Produkte zur nächsten Verarbeitungsstufe werden sie zu Herstellkosten der Vorstufe bewertet. Sofern die Produkte zunächst in ein Zwischenlager überführt werden, so gehen die Produkte zu Herstellkosten in dieses Zwischenlager. Diese Vorgehensweise bei der mehrstufigen Divisionskalkulation bezeichnet man auch als Durchwälzmethode.

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