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Einstellungsinterview: Was wir aus dem Gesicht lesen können

Lesezeit: < 1 Minute Bewerber wollen einen guten Eindruck machen. Das fängt bei der Begrüßung an. Wer annimmt, dass alle Bewerber bei der Begrüßung lächeln, täuscht sich. Gute Verkäufer dagegen wissen um das Lächeln. Es ist eine besonders wirkungsvolle Strategie. Empirische Untersuchungen haben gezeigt, dass lächelnde Menschen freundlicher und attraktiver wahrgenommen werden. Lesen Sie, was wir sonst noch aus dem Gesicht lesen können.

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Einstellungsinterview: Was wir aus dem Gesicht lesen können

Einstellungsinterview: Was wir aus dem Gesicht lesen können

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Der amerikanische Sozialpsychologe Robert Rosenthal von der Harvard University hat herausgefunden, dass wir alle mit dem Gesicht am besten lügen können.

An den Augen kann man am besten Emotionen im Gesicht ablesen

Woran erkennt man ein falsches Lächeln? Die Augen müssen mitlachen, nicht nur der Mund. Die Mundpartie wird einem relativ leicht fallen (Lächelmuskel). Den kann man willkürlich steuern. Doch gelingt es eben nicht beim Musculus orbicularis oculi (Augenringmuskel), da dieser sich unwillkürlich bewegt.

Die Sprache des Gesichts ist auch eine Sprache der Augen. Ein stechender Blick wirkt abstoßend. Und ein Bewerber, der den Blickkontakt während des gesamten Interviews meidet, löst keine positiven Gefühle aus. Das Gesicht verrät ständig den Gemütszustand. Man bemerkt, wenn der Gesichtsausdruck nicht mit dem übereinstimmt, was jemand sagt.

Wie man Emotionen im Gesicht lesen kann

Jede Emotion sendet ihre eigenen Signale, so der amerikanische  Psychologe Paul Ekman (Gefühle lesen, 2007). Menschen lächeln beim Lügen genauso viel wie beim Erzählen der Wahrheit. Doch das Lächeln unterscheidet sich. Ekman kann fünfzig verschiedene Arten des Lächelns unterscheiden. Es gibt Tausende von Gesichtsausdrücken. Viele haben nichts mit Emotionen zu tun, einige sind „Konversationssignale“ oder Ausrufezeichen als Gesichtsausdruck: Augenbrauen hochziehen (o.k.), auf die Lippen beißen oder Wangen aufblähen.

Ekman studierte vor dem Spiegel die Gesichtsausdrücke. Dabei fiel ihm auf, dass seine Stimmung genau dem Gefühl entsprach, das er gerade trainierte. Machte er ein trauriges Gesicht, verfiel er in eine düstere Stimmung. Machte er eine lustige Miene, wurde seine Laune wieder besser. Ekman kommentiert das so: „Für mich war das der Hinweis darauf, dass die Gesichtsmotorik unmittelbar mit den emotionalen Zentren im Gehirn verbunden sein muss.“

Mehr darüber, wie Sie einen Bewerber im Einstellungsinterview verstehen können, lesen Sie im Beitrag Einstellungsinterview führen mit Sympathie und Augenmaß.

Bildnachweis: rilueda / stock.adobe.com

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