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Einkommensteuer-Nachzahlungen: Zinsen sind keine Betriebsausgaben

Lesezeit: < 1 Minute Es gibt kaum eine Betriebsprüfung, bei der keine Steuernachzahlungen festgesetzt werden. Setzen die Prüfer auch Nachzahlungen für Zeiträume fest, die schon etwas zurückliegen, können zusätzlich auch noch Nachzahlungszinsen fällig werden. Als Betroffener können Sie die weder als Betriebs-, noch als Sonderausgaben bei der Steuer geltend machen. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil des Finanzgerichts Köln hervor (24.02.2004, 2 K 416/02).

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Einkommensteuer-Nachzahlungen: Zinsen sind keine Betriebsausgaben

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Das Gericht begründet die Entscheidung damit, dass eine Einkommensteuerzahlung selbst weder zu den Betriebsausgaben noch zu den Werbungskosten gehöre. Folglich müsse das gleiche für die Zinsen gelten.

Hintergrund: Auf Steuernachzahlungen werden Zinsen fällig. Aber nur dann, wenn seit dem Jahr, in dem die Steuer entstanden ist, mehr als 15 Monate vergangen sind. Von diesem Zeitpunkt an verlangt das Finanzamt zusätzlich zur Nachzahlung für jeden weiteren Monat 0,5% der Nachzahlungssumme als Zinsen.
 
Beispiel: Im Juli 2005 findet bei Ihnen eine Betriebsprüfung statt. Das Finanzamt fordert darauf hin für 2003 eine Nachzahlung in Höhe von 5.000 Euro. Zusätzlich müssen Sie Nachzahlungszinsen in Höhe von 100 Euro zahlen (für April bis Juli 2005).

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