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Einflüsse im Führungsalltag: Die Übersicht erlangen und behalten

Lesezeit: 2 Minuten Wenn es darum geht, die richtigen Dinge im komplexen Unternehmeralltag zu identifizieren, um sie anschließend systematisch-methodisch abzuarbeiten, ist die Übersicht ein Muss! Welche Einflüsse auf den Führungsalltag wirken und was Sie tun können, um diesen zu entkommen, das sagt Ihnen dieser Artikel.

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Einflüsse im Führungsalltag: Die Übersicht erlangen und behalten

Einflüsse im Führungsalltag: Die Übersicht erlangen und behalten

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Komplexität der Führungsaufgabe

Führungsaufgaben sind grundsätzlich komplexer Natur und systemisch eingebettet in die gesamte, umfassende Unternehmensentwicklung. Verschiedene Verantwortliche oder Beteiligte und unterschiedliche Sachgebiete unterschiedlichster Bedeutung und Ebene treffen regelmäßig aufeinander und landen genauso regelmäßig beim Chef.

Führungsaufgabe ist nicht gleich Sach- oder Fachaufgabe

Deswegen sind Führungsaufgaben auch nicht den reinen Sachaufgaben zuzuordnen, die meist mit relativ geringem Sach- oder Fach-Know How spezifisch und sukzessiv abgearbeitet werden können.

Weitere Einflüsse, die die Führungsaufgabe beeinflussen, sind:

  • Erledigungszeiten, Zeit und Zeitdruck
    Regelmäßig drohen Prioritätenverschiebungen, da im Bereich der Führungsverantwortung Vorgaben, Erledigungen und damit Erledigungszeiten und der damit verbundene, gelegentliche Zeitdruck zusammenlaufen.
  • Verschiedenheit der Prozesse
    Die Verschiedenheit der einzelnen Prozesse, Projekte oder Aufgaben erfordert unterschiedliche Vorbereitungs- und Informationszeiten. Gleiches gilt insbesondere, wenn es um Regelungen in Schnittstellenbereichen geht, die gemanagt werden müssen.
  • Mitarbeiter
    Es gibt Unterschiede zwischen einzelnen Mitarbeitern, die sich besonders im Betreuungs- oder Coaching-Aufwand wiederspiegeln. Während der eine Mitarbeiter eher selbständig und wenig führungsintensiv ist, ist der Andere ausgesprochen „pflegebedürftig“. Außerdem gibt es selbst auf einer Ebene hierarchische Unterschiede, wie sich Mitarbeiter beim Chef Gehör verschaffen. Auch dieser Umstand hat wesentlichen Einfluss auf ihr Zeitkontingent.

Erste Priorität: Die Übersicht behalten!

In solchen Momenten hilft zunächst nur eines, um Herr der Lage zu sein oder werden: Die Übersicht erlangen und behalten. Ohne diesen Umstand regiert entweder das dringendste Problem, das aber nicht wichtig ist, oder der am lautesten schreiende Mitarbeiter, der durchaus noch warten könnte!

Verschaffen Sie sich erst einmal die Übersicht über alle Themen, die anliegen und in- und externen Gesprächspartner, die Ihnen bei einer Lösung helfen können. Listen Sie einfach alles, was Ihnen jetzt einfällt, auf.

Prioritäten setzen

„Der gute Mann tut die Dinge richtig, der bessere Mann tut die richtigen Dinge!“ sagt ein altes Sprichwort mir leider unbekannter Herkunft. Darauf aufbauend kommt es im zweiten Schritt darauf an, die Themen nach Prioritäten zu strukturieren. Bilden Sie einfache Kriterien, nach welchen die Priorität entschieden werden kann. Bewerten Sie alle Themen nach den gleichen Kriterien.

Bis jetzt haben Sie die Übersicht über alle Themen, die im Moment anliegen, aber noch keine Hierarchie zwischen bzw. unter diesen gebildet. Wie Sie das am besten tun, erfahren Sie im Beitrag Einflüsse im Führungsalltag: Die richtigen Dinge tun.

Freundliche Grüße aus Krefeld und viel Erfolg bei der Umsetzung wünscht Ihnen

Theo van der Burgt

Bildnachweis: industrieblick / stock.adobe.com

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