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Einfache Grundregeln für effizientes Besprechungsmanagement

Lesezeit: 2 Minuten Als Führungskraft leiten Sie regelmäßig Besprechungen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie dazu in der Lage sind, die Gesprächsführung effizient zu gestalten. Damit das gelingt, sollten sie einige Grundregeln verinnerlichen, mit deren Hilfe Sie in Meetings gute Ergebnisse erzielen können.

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Einfache Grundregeln für effizientes Besprechungsmanagement

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Vergessen Sie Hierarchien!

Hierarchien sind in Unternehmen notwendig, aber in einem Meeting sind Standesdünkel unangebracht. Alle Teilnehmer eines Meetings sollten das Recht haben, ihre Meinung und ihre Kompetenz einzubringen. Nur dann ist es überhaupt möglich, das beste Ergebnis zu erzielen. Hören Sie insbesondere den Praktikern sehr genau zu, denn diese wissen meist ganz genau, wie ein Problem gelöst werden kann.

Verlangen Sie klare Positionierungen!

Viele Meetings scheitern daran, dass die Teilnehmer sich nicht festlegen möchten. Das ist durchaus verständlich, denn wer sich festlegt, kann am Ende auch auf der falschen Position stehen. Inhaltliche Fortschritte sind aber sehr viel einfacher, wenn jeder Teilnehmer eine klare Position bezieht und diese auch verteidigt. Dazu gehört aber auch eine Unternehmenskultur, in der Fehler und Fehleinschätzungen nicht automatisch zu Schuldzuweisungen führen. Erkennen Sie, dass Sie meinungsstarke Mitarbeiter brauchen, die auch dazu in der Lage sind, Führungskräften zu widersprechen!

Vermeiden Sie Grundsatzdebatten!

Grundsatzdebatten sind in Unternehmen wichtig, aber ein sachbezogenes Meeting, in dem es um einen ganz konkreten Sachverhalt geht, ist nicht der richtige Platz dafür. Achten Sie als Moderator darauf, dass die Diskussion nicht vom Thema weg geht, denn dann besteht immer die Gefahr, dass am Ende zwar viele Worte gemacht worden sind, aber kein Ergebnis zu Stande gekommen ist.

Achten Sie auf Sachlichkeit!

Persönliche Animositäten gibt es in jedem Unternehmen, aber zu einem guten Besprechungsmanagement gehört es dazu, eine vollkommen sachliche Ebene einzuhalten. Sobald sie merken, dass einer der Diskussionsteilnehmer auf eine persönliche Ebene wechselt, sollten Sie sofort einschreiten und eine klare Linie ziehen. Ihre Mitarbeiter müssen sehen, dass Sie nicht daran interessiert sind, schmutzige Wäsche zu waschen.

Ihre Meinung kommt zum Schluss!

Als Führungskraft müssen Sie am Ende das Ergebnis des Meetings verantworten. Deswegen ist es legitim und oftmals auch notwendig, dass Sie ihre eigene Meinung einbringen. Allerdings sollten Sie dies erst am Ende des Meetings bzw. am Ende der Debatte machen, damit Sie mit ihrer Meinung nicht andere Meinungen unterbinden.

Es ist für Ihre Mitarbeiter nicht einfach, Ihnen zu widersprechen. Deswegen sollten Sie zunächst Raum für eine Diskussion lassen, in der alle Beteiligten zu Wort kommen, bevor Sie einen eigenen Beitrag liefern und eine Entscheidung fällen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, die Entscheidung in einer Abstimmung zu treffen, zum Beispiel wenn Ihre Mitarbeiter in einem Bereich mehr Erfahrung vorweisen können als Sie.

Kein Meeting ohne klares Ergebnis!

Die schlimmsten Meetings dauern ewig und haben kein greifbares Ergebnis. Ein gutes Meeting hat immer ein klares Ergebnis, das einen deutlichen Fortschritt markiert. Drücken Sie sich nicht vor Entscheidungen! Damit sinnlose Meetings gar nicht erst stattfinden, sollten Sie sich schon vorher ganz genau überlegen, was Sie von einem Meeting erwarten und welche Entscheidungen überhaupt möglich sind. Wenn es nur darum geht, Informationen zu verbreiten, ist ein guter E-Mail-Verteiler die bessere Wahl.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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