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Eine gute innere Unternehmenskommunikation ist gerade in Krisenzeiten entscheidend

Lesezeit: 2 Minuten Viele Manager großer und mittlerer Unternehmen legen Wert auf eine reibungslose äußere Unternehmenskommunikation. Dabei vergessen Sie, dass die interne Kommunikation für den langfristigen Erfolg des Unternehmens mindestens genau so wichtig ist.

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Eine gute innere Unternehmenskommunikation ist gerade in Krisenzeiten entscheidend

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Ist die innere Unternehmenskommunikation schlecht, kann die Konsequenz die innere Kündigung der Mitarbeiter sein. In einem solchen Fall wird nur noch "Dienst nach Vorschrift" geleistet – das Ergebnis der Arbeit tendiert dann gegen null. Auch wenn mancher es nicht glauben mag – eine ineffiziente interne Unternehmenskommunikation gefährdet den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Durch eine gute innere Unternehmenskommunikation werden die Mitarbeiter in das große Ganze eingebunden. Wer offen und transparent mit den Mitarbeitern kommuniziert, erwirbt sich mittel- und langfristig ihr Vertrauen und kann sich des Rückhalts der Belegschaft sicher sein. Dagegen wird man mit schlechter Kommunikation vor allem den Ärger der Mitarbeiter auf sich ziehen. Ein Chef, der die interne Unternehmenskommunikation nicht ernst nimmt, riskiert auf Dauer sogar die Existenz der Firma.

Die Mitarbeiter kommunizieren untereinander heute mehr als je zuvor

Durch das Aufkommen des Internets und der sozialen Medien sind die Mitarbeiter eines Unternehmens in der Regel bestens miteinander vernetzt. Dies gilt sowohl für kleine als auch für mittlere und große Betriebe. Ein Fehltritt bei der Kommunikation mit den Mitarbeitern kann daher verheerende Folgen haben und zu einem Vertrauensverlust führen, der so schnell nicht wieder wettgemacht werden kann.

Die sozialen Medien sollten aber keinesfalls als Gefahr für die Existenz eines Unternehmens angesehen werden. Vielmehr bieten sie die Gelegenheit zum Austausch mit den Mitarbeitern. Durch erfolgreiche innere Unternehmenskommunikation kann die Leistungsmotivation der Mitarbeiter einen gewaltigen Schub bekommen.

Statistiken zufolge identifizieren sich in Deutschland gerade einmal 13% der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Weitere 66% zeigen eine geringe Bindung an ihren Arbeitgeber. Hier gibt es gewaltige Potenziale die brachliegen, solange die innere Unternehmenskommunikation gestört ist.

Interne Unternehmenskommunikation als Chance

Innere Unternehmenskommunikation sollte in erster Linie nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance begriffen werden. Gerade in Zeiten des Umbruchs bietet eine gute interne Kommunikation die Gelegenheit, die Mitarbeiter auf das Unternehmen einzuschwören und so die Leistungsbereitschaft zu erhöhen.

Wer sich mit dem Unternehmen identifiziert, wird sich auch in Krisenzeiten stets voll engagieren. In einer Wirtschaftskrise zeigt sich besonders deutlich, wie es um die interne Unternehmenskommunikation bestellt ist. Auch wenn es einen Managementwechsel gibt, ist eine gute Kommunikation vonnöten, um eine geräuschlose Übergabe sicherzustellen.

Fusionen stellen die Mitarbeiter auf eine harte Probe, da es hier in der Regel für die Belegschaft nicht viel zu gewinnen gibt. In einer solchen Situation ist es wichtig, der Belegschaft die Vorteile und Chancen der Fusion zu erläutern und sie mit ins Boot zu holen, damit der Fusionsprozess so schmerzlos wie möglich über die Bühne gehen kann. Ohne den Rückhalt der Mitarbeiter ist jede Fusion zum Scheitern verurteilt.

Glaubwürdigkeit ist ein hohes Gut für jeden Unternehmensvorstand. Das Vertrauen der Mitarbeiter muss man sich jedoch über Jahre erwerben und bekommt es nicht einfach geschenkt. Zwar startet jeder Unternehmenschef mit einem gewissen Vertrauensvorschuss in sein Amt; wenn den Ankündigungen aber keine Taten folgen und die Mitarbeiter in die Entscheidungen nicht mit einbezogen werden, ist das Vertrauen schnell dahin.

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