Businesstipps Recht

Eine Abmahnung verhindert die anschließende Kündigung

Lesezeit: < 1 Minute Verhält sich ein Mitarbeiter vertragswidrig, können Sie ihn abmahnen. Dann dürfen Sie den abgemahnten Sachverhalt aber auch nicht mehr für eine Kündigung heranziehen. Am 15. Februar 2005 ging einem Arbeitnehmer eine Abmahnung zu. Mit einem weiteren Schreiben, das er am 16. Februar 2005 erhielt, das aber ebenfalls schon am 15. Februar 2005 ausgestellt worden war, wurde er dann entlassen. Er ging vor Gericht. Schließlich sei der Sachverhalt mit der vorangegangenen Abmahnung erledigt. Korrekt, wie nun das Bundesarbeitsgericht (BAG) bestätigte.

< 1 min Lesezeit

Eine Abmahnung verhindert die anschließende Kündigung

Lesezeit: < 1 Minute

BAG: Eine Abmahnung verhindert anschließende Kündigung
Das BAG hielt es in seinem Urteil (BAG, Urteil vom 13. Dezember 2007, Az.: 6 AZR145/07) aber noch für fraglich, ob der Arbeitgeber die Kündigung auf einen anderen Grund bzw. Vorfall gestützt hatte als die Abmahnung. Das muss das Landesarbeitsgericht (LAG) jetzt noch klären. Der Rechtsstreit wurde deshalb an die Vorinstanz zurückverwiesen.

Praxis-Tipp
Eine Abmahnung verbraucht den Kündigungsgrund. Das heißt, dass Sie wegen eines bereits abgemahnten konkreten Vorfalls nicht mehr kündigen können. Sprechen Sie also eine verhaltensbedingte Kündigung in zeitlicher Nähe zu einer Abmahnung aus, dann achten Sie darauf, dass Sie die Kündigung nicht auf den bereits abgemahnten Vorfall, sondern einen nachweisbaren erneuten Verstoß stützen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: