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Ein Team mit viel Potenzial: Produktmanager und Einkäufer

Lesezeit: 2 Minuten Wo können heute noch Unternehmenspotentiale in Unternehmen gefunden werden, wenn die Produktion verlagert ist, die Lieferanten ausgepresst sind und die Produkte gut konstruiert sind? In einer engen Zusammenarbeit zwischen Produktmanagement und Einkauf lassen sich enorm viele Einsparpotenziale für Unternehmen und Produkte finden. Und es macht viel mehr Spaß!

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Ein Team mit viel Potenzial: Produktmanager und Einkäufer

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Wir wissen es doch schon lange, doch das Umdenken und Handeln scheint nicht so einfach: wir benötigen gute Partnerschaften. Lieferanten-Produktmanagement und Einkauf müssten eng zusammenarbeiten.

Lange war es üblich, die Herstellkosten möglichst tief zu halten und dafür mit
Lieferanten möglichst hart zu verhandeln. Doch für innovative und
wettbewerbsfähige neue Produkte benötigen wir echte Partnerschaften mit Lieferanten.

Partnerschaften, die offen sind für Neues, sich auch in der Entwicklung engagieren oder beteiligen – dieses Vertrauen, diese Beziehung kann nur der Einkäufer richtig herstellen. Von einer guten Partnerschaft (nicht kostenorientiert!) profitiert der Produktmanager genauso wie das Unternehmen. Dazu ist ein starkes Team von Produktmanagement und Einkauf besonders wichtig.

Aber wie können PM und Einkauf besser zusammen arbeiten? Wie profitieren beide und haben Spaß dabei?

Phasen für Teamarbeit
Ideenmanagement

Bereits in der Ausarbeitung von Ideen, in der Lösungssuche und Alternativensuche sollte ein Einkäufer im kreativen Team sein. So kennt er die ersten Ideen und kann die Fühler ausstrecken und bei Gesprächen bereits über Neues sprechen. Die Erkenntnisse oder sogar Muster aus den Gesprächen können bereits mit ersten groben Kosteneinschätzungen an PM weitergegeben werden. So können zum Zeitpunkt eines Businessplanes oder Projektplanes verlässlichere Angaben gemacht werden.

Projektmanagement

Spätestens zum Kickoff ist der Einkäufer ein Teammitglied. Dadurch erhält er einen Gesamtüberblick über die Kundenanforderungen, Produkt- und Unternehmensziele und kann sein Netzwerk nach geeigneten Lieferanten durchsehen oder neue Alternativen suchen.

Der Einkäufer schätzt die Durchlaufzeit für die Beschaffung der neuen Teile – er kennt die Lieferanten, die Einkaufsbedingungen und die damit verbundenen Lieferzeiten und Kosten für die Logistik. Mit diesem Verständnis werden die Projektpläne in Kosten und Termine viel sicherer und kalkulierbarer als über den Daumen gepeilt vom Produktmanager.

Produktmanagement

Die Produktlebenszyklen werden immer kürzer. Der Einkäufer kennt Teile die ersetzt werden, neue Technologien, die ein Produkt durch neue Teile aufbessern können oder auch Techniken, die in Zukunft nicht mehr verfügbar sein werden. Dies kann das Ende eines Produkte bedeuten oder aber auch, dass Teile auf dem Graumarkt oder mit extrem hohen Aufwand an Zeit und Kosten neu beschafft werden müssen, was die Marge auffrisst oder sogar ins Minus absinken lässt.

Vorteile einer engen und guten Zusammenarbeit

  • sinkende Herstellkosten
  • sinkende Total Cost of Quality
  • höheres Engagement von Lieferanten
  • schnellere Beschaffungszeiten
  • besser Qualität bei der Produkteinführung
  • Sicherung des Markteinführungstermines
  • Ungewissheit gegenüber Neuem nimmt ab
  • mehr zufriedene Kunden (intern und extern)
  • besseres Image bei Lieferanten, Verkäufern und Endkunden
  • weniger Überstunden und Druck
  • weniger "Schmiergelder" und Expresslieferungen

Wenn das Produktmanagement den Einkäufer seine Kerntätigkeit ausüben lässt und ihm nicht die Verhandlungen mit Lieferanten streitig macht, dann wird der Einkäufer zum echten Partner. Das Misstrauen gegenüber dem PM sinkt. Das Produktmanagement kann sich voll und ganz auf die Weiterentwicklung seiner Produkte und auf neue Ideen und Märkte konzentrieren. Beide handeln proaktiv und geben neue Informationen weiter: für mehr Marge, mehr Unternehmenserfolg, bessere Boni und für mehr Spaß an der eigenen Arbeit.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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