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Eigenbelege in der Steuererklärung

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Ihnen Beleg fehlen, Ihnen aber die Aufwendungen entstanden sind, können Sie bei ihrem Finanzamt Eigenbelege einreichen. Dies sollte aber zeitnah erfolgen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Ausgaben beruflich eindeutig notwendig sind und der Höhe nach glaubhaft. Ein Urteil des höchsten deutschen Steuergerichts vom 24.10.1991(BStBl 1999 II, S. 198) zur Glaubhaftigkeit von Mehraufwendungen im Rahmen der doppelten Haushaltsführung, unterstützt Sie dabei.

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Eigenbelege in der Steuererklärung – Was müssen Sie beachten?
Das Finanzamt erkennt auch Eigenbelege an. Sind keine Originalbelege mehr vorhanden, notieren Sie Ihre Ausgaben auf einem Blatt mit der Überschrift "Eigenbeleg". Im Steuerrecht gilt grundsätzlich, dass berufliche Aufwendungen nachgewiesen werden müssen (§ 97 Abgabenordnung) – außer bei Pauschalen. Eigenbelege dürfen in der Steuererklärung nicht mehr als 10 Prozent der Werbungskosten ausmachen.

Das Finanzamt darf den Eigenbeleg nur ablehnen, wenn er nicht glaubhaft ist. Oder wenn ein Fremdbeleg beschaffbar gewesen wäre oder wenn die Auflagen (z. B. bei dem Führen von Fahrtenbüchern, bei Bewirtungsbelegen etc.) nicht eingehalten werden. Eigenbelege sind eine Notlösung bei verlorenen Original-Belegen. Bei der Nutzung von Automaten (z. B. Telefonen, Kopierern, Kaffee, Parkuhren) oder Trinkgeldern sind eigenhändige Quittungen übliche Praxis.

Eigenbelege: Was bei der Ausstellung zu beachten ist

Folgende Angaben sollten die Eigenbelege enthalten:

  • Zweck der Ausgabe,
  • Menge und Bezeichnung der Ausgabe,
  • Betrag (keine Ab – oder Aufrundungen),
  • Datum der Zahlung,
  • Empfänger der Zahlung,
  • Datum der Belegerstellung,
  • eigenhändige Unterschrift.

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