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Du oder Sie? – Das sollten Sie bei der Anrede beachten

Lesezeit: 2 Minuten Knigge-Regeln sind jedem bekannt. Aber wer war Knigge? Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge war ein deutscher Schriftsteller und hat sich mit dem Umgang der Menschen untereinander beschäftigt. Seine Werke waren eher soziologisch ausgerichtet und nicht als Benimm-Ratgeber gedacht. Trotzdem steht der Begriff heute für alle Verhaltensregeln durch sämtliche Bereiche. Hier erfahren Sie, welche Regeln Sie für die richtige Anrede beachten sollten.

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Du oder Sie? – Das sollten Sie bei der Anrede beachten

Du oder Sie? – Das sollten Sie bei der Anrede beachten

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Eine seiner großen Grundregeln beschäftigt sich damit, wie die richtige Anrede – Du oder Sie – lautet.

Grundsätzliche Regeln in Bezug auf die richtige Anrede:

Die Regel ist, dass es im Prinzip keine mehr gibt. Wenn Sie sich aber an ein paar grundlegende Dinge halten, dann gibt es keine unangenehmen Situationen:

  • Frauen bieten Männer das Du an.
  • Ältere Menschen tragen jüngeren das Du vor.
  • Im Job hat der Vorgesetzte die Möglichkeit, den ersten Schritt Richtung Du zu machen.

Eine Sonderstellung hat die dritte Version: Die Ansprache in der dritten Person. In vielen Berufsgruppen gibt es Formulierungen, in denen Du oder Sie damit umgangen wird. „Hat den Herren das Essen geschmeckt?“ Vor allem im Dienstleistungsbereich wird dies heute noch als richtige Anrede verwendet.

Entweder alle oder keiner!

In den Unternehmen gibt es verschiedene Firmenphilosophien. Ist es normal, dass alle Du zueinander sagen, dann darf keine Ausnahme gemacht werden. Es ist unangenehm, wenn sich neue Angestellte das Du erst noch „verdienen“ müssen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird mit einem Du verstärkt. Es muss Ihnen aber auch klar sein, Du-Streitgespräche werden schneller persönlich!

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Dürfen Sie ein Du ablehnen?

Sollte das Du nicht die richtige Anrede für Sie sein oder fühlen Sie sich regelrecht überrumpelt, dürfen Sie durchaus die Bitte äußern – zumindest vorläufig – bei der förmlichen Anrede zu bleiben. Vielleicht kennen Sie auch Personen, bei denen ein Du einfach nicht vorstellbar ist! Oder eben auch Menschen, bei denen Sie gerne den Abstand, der sich automatisch durch ein Sie ergibt, beibehalten wollen.

Wenn Sie sich in der Situation befinden, ein Du abzuweisen, dann formulieren Sie das persönlich und vorsichtig. Als Beispiel: „Vielen Dank für das Du-Angebot, ich möchte dennoch vorläufig bei der förmlichen Anrede bleiben.“

Du und Sie gemischt als richtige Anrede?

Es gibt Unternehmen, in denen herrscht während der Arbeitszeit das Sie vor und danach wird das Du hervorgeholt. Wenn es sich hierbei um eine einheitliche Regelung handelt, dann ist dies durchaus machbar. Auch gibt es Veranstaltungs-Du’s, Tages-Du’s oder Seminar-Du’s. Hierbei sollten Sie immer den Bauch entscheiden lassen.

Streng genommen ist übrigens das „You“ in der englischen Sprache ein Sie und kein Du!

Bildnachweis: Boggy / stock.adobe.com

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