Businesstipps Kommunikation

Dr. Torsten Schwarz: E-Mail-Anrede wird formeller

Lesezeit: < 1 Minute In die Online-Welt schleichen sich normale Geschäfts-Gepflogenheiten ein: Während vor zehn Jahren die E-Mail-Anrede "Hallo" allgemeiner Standard war, ist mittlerweile eine formelle Anrede im Trend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Dienstleisterportals marketing-BÖRSE. Über ein Drittel verwenden "Sehr geehrte" gefolgt von 22 Prozent, die Empfänger mit "Guten Tag" anreden. Nur 13 Prozent verwenden "Hallo".

< 1 min Lesezeit

Dr. Torsten Schwarz: E-Mail-Anrede wird formeller

Lesezeit: < 1 Minute
Bis 1994 waren Internetnutzer eine eingeschworene Gemeinschaft hartgesottener Modembesitzer, die sich selbstverständlich mit "Hallo" anredeten. Noch heute ist diese lockere Form in E-Mails weit verbreitet. Immer mehr Unternehmen gehen jedoch dazu über, die gleiche Anrede wie in der Briefkorrespondenz zu verwenden. Und das ist meist das formelle "Sehr geehrte".
Das Dienstleisterverzeichnis marketing-BÖRSE befragte knapp fünfhundert Versender von E-Mailings und Newslettern nach der bevorzugten Anrede. Analog zum Brief wird die formelle Anrede mit einem höflichen "Sehr geehrte" mit 35 Prozent am häufigsten verwendet. 33 Prozent der Versender bevorzugen eine etwas zwanglosere Kommunikation. 22 Prozent sagen "Guten Tag" und 13 Prozent reden ihre Empfänger mit "Hallo" an.
Die meisten Versender benutzen demnach die Anrede "Sehr geehrter Herr Mustermann" oder "Guten Tag Herr Mustermann". Ein Zehntel kann oder will die Leser nicht persönlich ansprechen, sondern sagt lieber "Liebe Kunden" oder etwas Ähnliches. Ein weiteres knappes Zehntel will es individuell und wählt eine eigene Form der Anrede. 14 Prozent entscheiden sich für das weniger distanzierte "Lieber Herr Mustermann" oder "Hallo Herr Mustermann".
Acht Prozent schließlich vermeiden die Differenzierung nach Geschlecht, indem Sie auf die geschlechtsneutrale Anrede "Hallo Max Mustermann" oder "Guten Tag Max Mustermann" ausweichen. Damit werden Anredefehler durch falsche Geschlechtsangaben vermieden. Vier Prozent sind der Meinung, dass das Personalisieren elektronischer Briefe von Gestern sei und verzichten auf jegliche Anrede. Nur zwei Prozent stehen auf Du mit ihrer Zielgruppe.
Der Experte: Dr. Torsten Schwarz gilt als der Fachmann für Permission-Marketing in Deutschland. Er ist Herausgeber des Beratungsbriefs eMail-Marketing-Experts, Autor verschiedener Fachbeiträge und Bücher sowie mehrfacher Lehrbeauftragter.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: