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Doppelverdiener sind bei der Sozialauswahl weniger zu berücksichtigen

Lesezeit: 1 Minute Die Sozialauswahl-Kriterien Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung berücksichtigt jeder Arbeitgeber, wenn er betriebsbedingt kündigen will. Ganz so pauschal dürfen Sie aber nicht vorgehen. So sind zum Beispiel Doppelverdiener weniger schützenswert.

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Doppelverdiener sind bei der Sozialauswahl weniger zu berücksichtigen

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Doppelverdiener bei der Sozialauswahl – Aktueller Fall
Viele Arbeitgeber haben bisher auch verheiratete Arbeitnehmer als schutzwürdiger als Unverheiratete Arbeitnehmer angesehen. Doch so pauschal dürfen Sie nicht vorgehen.
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf hat klargestellt, dass bei der Sozialauswahl nur ein unterhaltsberechtigter Ehepartner positiv für den Mitarbeiter zu Buche schlägt.

Doppelverdiener bei der Sozialauswahl – Urteil

LAG Düsseldorf,
Urteil vom 04.11.2004,
Az.: 11 Sa 957/04
Im Fall war einer 43 Jahre alten Mitarbeiterin gekündigt worden, die 13 Jahre Betriebszugehörigkeit vorweisen konnte. Sie war allein erziehend und erhielt keinen Unterhalt vom Vater des Kindes.
Das Gericht hielt allerdings ihre 51-jährige Kollegin mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit für weniger schützenswert, weil ihr Ehemann ungefähr so viel verdiente wie sie selbst.
Fazit für Sie und die Doppelverdiener
Berücksichtigen Sie auch Aspekte wie Doppelverdiener oder Rentennähe zumindest dann als ergänzende Kriterien, wenn Arbeitnehmer nach dem Punkteschema zur Sozialauswahl ähnlich viele Punkte haben.

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