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Doppelte Haushaltsführung: Auch die nichteheliche Lebensgemeinschaft wird anerkannt

Lesezeit: < 1 Minute Mehraufwendungen aus beruflichem Anlass führen bei doppelter Haushaltsführung zu Werbungskosten. Zunächst gibt es einen Hausstand, bevor es zur Einrichtung einer Wohnung am Beschäftigungsort kommt. Die Zweitwohnung muss für die Arbeit vor Ort erforderlich sein.

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Doppelte Haushaltsführung: Auch die nichteheliche Lebensgemeinschaft wird anerkannt

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Zwecks Schutz von Ehe und Familie hat der Bundesfinanzhof inzwischen auch Sonderfälle zugelassen. Nämlich dann, wenn beide Partner im Zeitpunkt der Heirat an verschiedenen Orten beruflich tätig sind. Haben sie bisher dort gewohnt, können sie anlässlich der Heirat ein Domizil zum Familienhausstand machen. Für eine der bisherigen Wohnungen gilt so die doppelte Haushaltsführung.

Wichtig: Bei nicht verheirateten Paaren kann jetzt ein gemeinsames Kind dieselben Steuerfolgen auslösen. Vorausgesetzt, unverheiratete Partner sind vor der Geburt des Kindes an verschiedenen Orten berufstätig. Zugleich wohnen sie dort. Sie können dann eine der beiden Wohnungen zur Familienwohnung erklären. Entscheidend ist dabei laut Bundesfinanzhof ein enger zeitlicher Zusammenhang mit der Geburt. Der doppelte Haushalt ist dann ebenfalls beruflich veranlasst (Az. VI R 31/05).

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