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Direktwerbeaktion: Antwortkarte oder Bestellschein?

Lesezeit: 2 Minuten Durch den Versand von Werbebriefen, Prospekten oder Katalogen an eine ausgewählte Zielgruppe suchen Sie individuellen Kontakt zu Ihren Kunden und bauen eine feste Kundenbeziehung auf. Die Direktwerbung ist zwar nicht die günstigste Art zu werben, die verhältnismäßig hohen Kosten relativieren sich aber schnell, da Sie mit Direktwerbeaktionen überdurchschnittlich großen Erfolg haben können.

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Direktwerbeaktion: Antwortkarte oder Bestellschein?

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Der Schlüssel zum Erfolg ist die Auswahl der Adressen. Wenn das Angebot ins Herz der Zielgruppe trifft, haben Sie gute Chancen, die Empfänger zum Kauf zu motivieren. Was viele in puncto Erfolg unterschätzen, ist die Gestaltung des Response-Elements auf Ihre Direktwerbeaktion. Ob die kleine, handliche Postkarte oder der umfangreiche Bestellschein besser ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wägen Sie die Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander ab.

Direktwerbeaktion mit Postkarte

Die Postkarte ist ein kostengünstiges Antwortelement, da sowohl Gestaltung und Druck als auch das Porto preiswerter sind. Zudem lässt sich eine Postkarte vom potenziellen Kunden schnell ausfüllen, das Kuvertieren entfällt.

Die Postkarte ist also ganz schön praktisch, aber dennoch nicht immer die beste Wahl, da sie nicht genügend Raum bietet, um Ihre Verkaufsargumente darzustellen. Außerdem reicht in der Regel der Platz nicht aus, wenn Sie für den Bestellvorgang persönliche Daten erheben müssen. Bankverbindung, Datum, Unterschrift und Lieferadresse finden auf einer Postkarte kaum Platz. Außerdem möchten manche Kunden diese Daten auf einer für jeden lesbaren Postkarte nicht preisgeben. Bei einigen Produkten (Gesundheit, Erotik) werden potenzielle Kunden wegen der fehlenden Privatsphäre vielleicht ganz auf eine Bestellung verzichten.

Direktwerbeaktion mit Bestellschein

Der Bestellschein bietet im Vergleich zur Postkarte mehr Raum für Verkaufsargumente und persönliche Daten. Allerdings ist das Ausfüllen zeitaufwändiger und es fallen für Druck, Gestaltung und Porto höhere Kosten an.

"Sensible" Produkte lassen sich erfolgreicher über einen Bestellschein verkaufen. Sind konkrete Angaben für den Kauf erforderlich (Farb- oder Größenauswahl), ist ein Bestellschein ebenfalls empfehlenswert.

Die Frage nach dem Zweck

Bei Ihrer Entscheidung, ob Sie mit Postkarten oder Bestellscheinen arbeiten, sollten Sie auch die Frage nach dem Ziel Ihrer Direktwerbeaktion mit einbinden: Geht es um die Anforderung von Informationen oder Musterexemplaren, ist die Postkarte eine gute Wahl. Für Bestellungen ist die Postkarte in vielen Fällen nicht so gut geeignet. Greifen Sie hier besser auf das Bestellformular zurück.

Extratipp: Testen Sie das Interesse!

Das Ausfüllen eines Bestellscheins erfordert ein paar Minuten Zeit, die sich der potenzielle Kunde für Ihr Angebot nehmen muss.  Nutzen Sie von Zeit zu Zeit den Bestellschein auch zur Anforderung von Infomaterial. Wahrscheinlich sinkt dann insgesamt der Rücklauf, dafür steigt aber die Qualität der Adressen.

Wer sich die Mühe macht, für Infomaterial einen Bestellschein auszufüllen, hat ein größeres Interesse an Ihrem Angebot. Sie ersparen Ihrem Vertrieb frustrierendes Nachtelefonieren bei geringem Kaufinteresse.

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