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Diese wichtigen Kennzahlen für das Controlling im Online-Marketing sollten Sie kennen

Lesezeit: 2 Minuten Jedes Jahr investieren Unternehmen Milliarden in Marketing-Aktivitäten im Internet. Doch wie oft sind diese Kosten am Ende wirklich gewinnbringend? Um diese Frage zu beantworten, ist die Installation eines gut funktionierenden Marketingcontrollings wichtig. Welche Kennzahlen im Online-Marketing verfolgt werden sollten, zeigt dieser Beitrag.

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Diese wichtigen Kennzahlen für das Controlling im Online-Marketing sollten Sie kennen

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Die Analyse der getätigten Investitionen im Marketing verfolgt das Ziel einer besseren Steuerung der Aktivitäten. Anhand von betriebswirtschaftlichen Daten kann die Effizienz der einzelnen Maßnahmen ermittelt werden. Dabei haben das traditionelle Marketingcontrolling und die Analyse des Online-Marketings zwar den gleichen Zweck, messen jedoch unterschiedliche Kennzahlen. Die acht wichtigsten Kennzahlen, die Sie sich für Ihre Marketingbemühungen im Internet genauer anschauen sollten, werden weiter vorgestellt.

Conversion-Rate

Unter einer Conversion ist ein Webseitenbesucher zu verstehen, der eine gewünschte (Trans)Aktion auf der Seite durchgeführt hat. Das kann das Ausfüllen eines Formulars, das Bestellen eines Produkts oder das Abonnement des Newsletters sein. Die Transaktion, die letztendlich gemessen wird, muss von jedem Webseitenbetreiber selbst definiert werden. Die Conversion-Rate gibt dann den Anteil der durchgeführten Aktionen pro Besucher an.

Cost per Conversion

Die Kosten je Transaktion können sich auf einen neu gewonnen Kunden oder den Verkauf eines Produkts beziehen. Dabei werden die verursachten Kosten für eine Kampagne, z. B. AdWords-Werbung, der Conversion zugeordnet. Somit lässt sich erkennen, ob die Ausgaben für die gewünschte Transaktion gerechtfertigt sind.

Cost per Sale

Ähnlich wie bei der Kennzahl "Cost per Conversion", werden die angefallenen Ausgaben der Durchführung einer Aktion zugeordnet. Hier werden allerdings nur die Kosten für den Verkauf eines Produkts oder Services betrachtet.

ROAS (Return on Advertising Spending)

Der ROI für Online-Werbung misst das Verhältnis zwischen Werbekosten und daraus generiertem Umsatz. Eine äußerst wichtige Kennzahl, durch die auf den ersten Blick erkannt wird, wie erfolgreich eine Werbekampagne verläuft.

Klickrate (Click-Through-Ratio)

Die Klickrate beschreibt die Attraktivität einer Werbekampagne. Es wird dabei das Verhältnis zwischen der Häufigkeit einer Werbeeinblendung und dem Klick darauf berechnet. Dadurch können Sie erfahren, ob Ihre Werbeausgaben im Internet Erfolg versprechen oder nicht.

Seitenaufrufe pro Besucher (Page Impressions)

Diese Kennzahl verrät Ihnen, wie aktiv die Besucher der Website sind. Verweilen diese für eine lange Zeit auf Ihren Seiten und besuchen dabei verschiedene Inhalte, dann spricht dies für eine hohe Qualität. Bei einer niedrigen Anzahl von Seitenaufrufen pro Besucher, sollten Sie der Ursache dafür auf den Grund gehen.

Aufenthaltszeit

Die Zeit, die ein Besucher auf einer unserer Seiten verbringt, lässt erkennen, ob diese zum Lesen oder zum Ausführen bestimmter Aktionen anregt. Eine geringe Aufenthaltszeit auf einzelnen Seiten spricht oft dafür, dass die Inhalte nicht ansprechend genug sind.

Absprungrate (Bounce Rate)

Die Absprungrate zeigt das Verhältnis von Besuchern, die Ihre Website nach dem Anschauen einer Seite sofort wieder verlassen haben. Eine hohe Absprungrate ist ein Indikator dafür, dass der Besucher nicht gefunden hat wonach er gesucht hat. Einzelne Seiten mit einer hohen Absprungrate sollten einer Revision unterzogen werden.

Die richtigen Schlüsse aus den Kennzahlen ziehen

Ein gutes Marketingcontrolling misst die Kennzahlen nicht nur, sondern vergleicht diese mit vergangenen Werten und passt dann die bestehende Marketingstrategie an. Um die Kennzahlen richtig lesen zu können, sollten diese über einen längeren Zeitraum betrachtet und mit Durchschnittswerten von anderen, branchennahen Unternehmen verglichen werden.

Die ganze Analyse bringt dann natürlich wenig, wenn keine Aktionen folgen. Nach der Aufdeckung von Schwachstellen sollten diese behoben und optimiert werden. Umgekehrt sollte natürlich in erfolgreiche Maßnahmen stärker investiert und diese ausgebaut werden.

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