Businesstipps Recht

Diese Konsequenzen drohen bei Scheinselbstständigkeit

Lesezeit: < 1 Minute Scheinselbstständigkeit hat immer unangenehme Folgen. Auch wenn Sie mit einem freien Mitarbeiter jedwede Form eines arbeitnehmerähnlichen Arbeitsverhältnisses vertraglich ausschließen, schützt das Ihre Firma nicht vor eventuellen Nachzahlungen.

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Diese Konsequenzen drohen bei Scheinselbstständigkeit

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Ausschlaggebend, ob Scheinselbstständigkeit vorliegt oder nicht, ist die tatsächliche Durchführung der Tätigkeit. Daraus ergibt sich, ob sie arbeitnehmerähnlich oder selbstständig ist. Wird bei einem freien Mitarbeiter Ihres Unternehmens Scheinselbstständigkeit ermittelt, müssen Sie mit ernstzunehmenden Folgen rechnen.

Sozialversicherung
Sämtliche Sozialversicherungsbeiträge müssen nachgezahlt werden, sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen. Der Anspruch auf Nachforderungen verjährt erst vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Beiträge fällig wurden (§ 25 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch IV).

Lohnsteuer
Neben der Sozialversicherung muss bei Scheinselbstständigkeit auch die Lohnsteuer nachgezahlt werden. Tut der Mitarbeiter dies nicht, haftet Ihr Unternehmen.

Umsatzsteuer
Der Mitarbeiter, der tatsächlich nicht selbstständig war, durfte natürlich auch keine Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen ausweisen. Hat Ihr Unternehmen aus diesen Rechnungen Vorsteuer gezogen, wird das Finanzamt eine Umsatzsteuernachzahlung fordern.

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