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Diese Beurteilungskriterien sind für leitende Angestellte wichtig

Lesezeit: 2 Minuten Tagtäglich wechseln leitende Angestellte und Führungskräfte ihre Arbeitgeber. Ihr Arbeitszeugnis sollten Sie vor der Annahme gründlich daraufhin prüfen, ob nicht eines der nachstehenden Kriterien fehlt oder negativ formuliert ist.

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Diese Beurteilungskriterien sind für leitende Angestellte wichtig

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Die Tätigkeits- und Postionsbeschreibung

In einem Arbeitszeugnis für Führungskräfte muss die hierarchische Position klar beschrieben sein. Wenn Sie direkt der Geschäftsleitung unterstellt sind, muss dies Erwähnung finden. Beispiel: „In seiner Position berichtete Herr XY unmittelbar dem Geschäftsführer.“ Daneben sind auch Angaben zum Umfang der Verantwortung und zu Vollmachten (Prokura oder Handlungsvollmacht) ein wichtiger Punkt, der aufgeführt sein sollte.

Eine detaillierte Beschreibung der übernommenen Aufgaben gehört zu den wichtigsten Komponenten eines Arbeitszeugnisses. Für einen neuen Arbeitgeber werden Sie umso interessanter, je detaillierter Sie ihre besonderen Erfahrungen in ihrem Berufsbereich darlegen können.

Dabei müssen die im Laufe Ihres Arbeitsverhältnisses ausgeübten Tätigkeiten genau, vollständig und ausführlich aufgeführt und beschrieben sein, damit sich ein zukünftiger Arbeitgeber ein genaues Bild über Ihre Erfahrungen machen kann. Ist Ihr Aufgabenbereich komplex und mit viel Verantwortung verbunden, muss dies sehr differenziert und präzise dargestellt werden. Im Vergleich dazu nachgeordnete Tätigkeiten sollten nicht erwähnt werden.

Waren Sie längere Zeit im Unternehmen beschäftigt oder wurden in verschiedenen Abteilungen eingesetzt, oder wenn Ihre Verantwortung ausgeweitet wurde, muss die chronologisch nach ihrem Werdegang aufgeführt sein. Dazu sollten die Arbeitsinhalte und eventuell auch die Wechselgründe erwähnt sein.

Wie sind Ihre Führungseigenschaften beurteilt worden?

Eine Aussage zu Ihrer Führungsleistung ist neben der Erwähnung der fachlichen Eigenleistung sehr wichtig. Dazu sollte es auch eine Beurteilung Ihrer Mitarbeiterführung geben. Sind derartige Aussagen nicht in Ihrem Arbeitszeugnis enthalten, kann dies als Hinweis auf Führungsschwächen gewertet werden. Diese Aussagen werden häufig in Arbeitszeugnissen schlicht vergessen.

Als erstes sollte ihre Personalverantwortung dargestellt sein. Es macht schlichtweg einen Unterschied, ob sie für 5 oder 300 Mitarbeiter verantwortlich sind. Diese Aussage könnte auch in Ihrer Aufgabenbeschreibung erscheinen.

Bei den Aussagen zum Führungsstil kann leicht eine Fußangel auftreten. In der Praxis wird dieser in der Regel mit Bezeichnungen wie kooperativ, kollegial oder straff bezeichnet. Diese Bezeichnungen werden aber nicht einheitlich verstanden. Führungsschwäche wird zum Beispiel oft als demokratischer Führungsstil bezeichnet.

Ist Ihr Führungserfolg hinreichend gewürdigt worden?

Zusätzlich zu Ihrem Führungsstil sollte in Ihrem Arbeitszeugnis auch eine Beurteilung Ihres Führungserfolges vorhanden sein. Hiermit ist gemeint, wie sich Ihre Personalführung auf die Leistung ihrer Mitarbeiter (Team- oder Abteilungsergebnisse) und auf die ihnen unterstellten Mitarbeiter im Allgemeinen (Arbeitszufriedenheit, Abteilungsklima) ausgewirkt hat. Wie Sie von den Mitarbeitern angesehen wurden, hat auch einige Bedeutung.

Dabei ist die Formulierung, dass man „beliebt“ war, eher ein k.o. Kriterium, der der Personalexperte liest daraus, dass ihre Führungsqualitäten angezweifelt werden. Diese Formulierung bedeutet im Klartext, dass Sie sich bei Ihren Mitarbeitern nicht durchsetzen konnten und diese mit Ihnen veranstalten konnten, was ihnen gerade einfiel.

Bildnachweis: Viacheslav Iakobchuk / stock.adobe.com

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