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Diese 5 Fragen sollen Sie im Vorstellungsgespräch austricksen

Lesezeit: 2 Minuten Jeder wünscht sich natürlich, perfekt vorbereitet ins Vorstellungsgespräch zu gehen. Doch nicht immer ist dies möglich, denn es gibt verschiedene Fragen, die Sie in einem Vorstellungsgespräch austricksen sollen. Damit versuchen Personalverantwortliche, den Bewerber hinsichtlich seiner Eigenschaften und Einstellungen zu testen.

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Diese 5 Fragen sollen Sie im Vorstellungsgespräch austricksen

Diese 5 Fragen sollen Sie im Vorstellungsgespräch austricksen

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Hier gilt es, souverän zu bleiben, die passende Antwort zu liefern und sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Mit welchen Fangfragen Sie rechnen müssen und welche Antworten geeignet sind, beantwortet Ihnen der folgende Ratgeber.

1. Frage: Was sind Ihre Schwächen?

Zu den beliebten Fragen im Vorstellungsgespräch gehört die nach den Schwächen. Hierfür empfiehlt es sich, sich im Vorfeld die eigenen Stärken zu überlegen, die natürlich zur neuen Stelle passen sollten. Wenn dann nach den Schwächen gefragt wird, können Sie ganz clever Ihre Stärken auf eine unauffällige Art und Weise in Schwächen umwandeln. Bei einer Stelle als Journalist beispielsweise könnte eine Neugierde als Schwäche angegeben werden, da genau die Eigenschaft in diesem Beruf von Vorteil ist. Auch Perfektionismus ist eine Schwäche, die ebenso als eine Stärke interpretiert werden kann. Letzten Endes sollten Sie Schwächen wählen, die für die zu besetzende Stelle nicht entscheidend sind.

2. Frage: Warum waren Sie arbeitslos oder warum hat Ihr Studium/Ihre Ausbildung/ so lange gedauert?

Mit diesen Fragen möchte der Personalverantwortliche eventuelle „Schwachstellen“ im Lebenslauf ermitteln und Ihre Motivation testen. Die meisten Bewerber haben nachvollziehbare Gründe dafür, dass sich die Karriere verzögert hat. Diese sollten Sie hier auch plausibel erklären. Ist dem nicht so, sollten Sie sich mit dieser Frage im Vorstellungsgespräch dennoch nicht austricksen lassen, sondern Positives nennen, beispielsweise was Sie alles unternommen haben, um aus der Arbeitslosigkeit herauszufinden. Ein gutes Argument für eine lange Studienzeit ist zum Beispiel, dass Sie sich den Unterhalt hierfür selber finanzieren mussten.

3. Frage: Warum möchten Sie Ihr jetziges Unternehmen verlassen?

Generell sollten Sie im Vorstellungsgespräch niemals schlecht über Ihren letzten Arbeitgeber sprechen oder beispielsweise die Art der Führung kritisieren. Ihr Gesprächspartner könnte denken, dass dies irgendwann auch mit seinem Unternehmen geschieht, Sie mit Vorgesetzten im Allgemeinen leicht Probleme haben oder die Fehler gern einmal bei anderen suchen. Auf diese Frage, mit der Arbeitgeber die Bewerber gern einmal austricksen, sollten Sie antworten, dass Sie Ihren jetzigen oder bisherigen Arbeitgeber sehr schätzen und für die gute Zusammenarbeit dankbar sind. Gleichzeitig könnten Sie erwähnen, dass Sie sich aufgrund der begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten neu orientieren und verändern möchten.

4. Frage: Warum ist Ihr Arbeitszeugnis schlecht?

Auch mit dieser Frage möchte Ihr Gegenüber Sie austricksen und Ihre innere Ruhe aus dem Gleichgewicht bringen. Darauf sollten Sie selbstbewusst antworten, dass Ihr Arbeitszeugnis eigentlich gut sein müsste, da Ihr Unternehmen mit Ihnen immer zufrieden war und Sie sehr gute Leistungen abgeliefert haben.

5. Frage: Welches Gehalt stellen Sie sich vor?

Bei dieser Frage, die dem Austricksen dient, geht es in erster Linie darum, wie Sie Ihren Marktwert einschätzen. Daraufhin sollten Sie zunächst einmal auf die Qualifikationen hinweisen, die Sie für die Stelle mitbringen und im Anschluss eine genaue Gehaltsforderung nennen. Diese sollte natürlich den branchenüblichen Gehältern entsprechen oder sich am letzten Gehalt orientieren. Bei solchen Fragen sollten Sie sich nicht unter Wert verkaufen.

Fazit

Dies waren die Tipps, mit welchen 5 Fragen der Personalverantwortliche Sie beim Vorstellungsgespräch austricksen möchte und wie Sie darauf reagieren sollten, damit das Bewerbungsgespräch erfolgreich verläuft. Sie sollten jedoch bedenken, dass Chefs neben den strategischen Fragen gern auch weitere Tricks nutzen, beispielsweise den Bewerber erstaunt anzusehen, ganz gleich, ob er eine zufrieden stellende Antwort erhalten hat oder nicht. Damit möchte er Ihre Selbstsicherheit testen. Ein weiterer Trick ist, auf vermeintliche Widersprüche in den Antworten hinzuweisen. Sie sollten auch hier ruhig bleiben und sich nicht aus der Reserve locken lassen.

Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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