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Dienstwagen: Fehlende Angaben im Fahrtenbuch dürfen später nicht nachgetragen werden

Wann ein Fahrtenbuch ordnungsgemäß geführt ist und deshalb steuerlich anerkannt werden muss, ist ein Dauerthema bei Betriebsprüfungen. Auch eine Grundsatzentscheidung des Bundesfinanzhofs zu den wichtigsten Voraussetzungen hat daran nichts geändert. Denn der Teufel steckt im Detail.

Dienstwagen: Fehlende Angaben im Fahrtenbuch dürfen später nicht nachgetragen werden

Jetzt hat das Finanzgericht Schleswig-Holstein klargestellt, dass zunächst fehlende Angaben im Fahrtenbuch später nicht nachgetragen werden dürfen.

Im entschiedenen Fall hatte das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung das Fahrtenbuch eines Außendienstlers beanstandet. Der vervollständigte die Angaben daraufhin an anhand eines Kundenverzeichnisses und der Warenausgangsrechnungen des Unternehmens.

Das machten die Finanzrichter nicht mit, da es sich nicht mehr um zeitnahe und fortlaufende Aufzeichnungen handelte (FG Schleswig-Holstein, Urteil vom 25.10.2006, Az: 1 K 170/05).

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