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Die Zukunft nach der Nanotechnologie

Lesezeit: < 1 Minute Nach Mikroelektronik und Nanotechnologie dringen Forscher jetzt in die fremde Welt des Picometer-Universums ein. (Ein Picometer ist der millionste Teil eines millionstel Meters). Diese völlig neue Dimension eröffnet viel versprechende Marktchancen in der Festkörperphysik, der Chemie, der Biologie und in den Materialwissenschaften.

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Die Zukunft nach der Nanotechnologie

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Nach den Entwicklungen der Nanotechnologie heißt das neuartige Instrumentarium der Pico-Wissenschaftler "Transmissions-Elektronenmikroskop". Es basiert auf der etablierten Technik der Elektronenmikroskopie, die bereits die Nanotechnologie unterstützte.

Anstelle von Licht, also elektromangnetischen Wellen, vergrößert das Elektronenmikroskop mit Teilchenstrahlung die Probenstrukturen. Das Transmissions-Elektronenmikroskop nutzt die Welleneigenschaft von Elektronen noch besser aus.

Mit ihm ist es möglich, eine Probe bis zu 50 Millionen Mal zu vergrößern –  damit hat ein Atom ungefähr die Größe eines Tischtennisballs. Auf diese Weise sind Messungen mit beispielloser Präzision möglich, um

  • Materialdefekte zu entdecken.
  • Aber auch bei der Entwicklung neuer Materialien ist die hoch aufgelöste Abbildung winziger Strukturen von großer Bedeutung. So führte z.B. die Transmissionen-Untersuchung von Aluminiumlegierungen zu besseren Legierungen (Institut für angewandte Physik der ETH Zürich).
  • In der Biochemie ist es mit diesem Instrumentarium jetzt erstmals möglich, dreidimensionale Abbilder ganzer Zellen zu erstellen. Zudem sind die Zellen bei der Aufnahme in einem lebensnahen Zustand.
  • Und auch in der Medizin kommt es darauf an, Proben möglichst nahe an ihrem natürlichen Zustand zu untersuchen. Das Elektronen-Transmissions-Mikroskop liefert u.a. neuartige Einblicke in Hautproben, die UV-Strahlen ausgesetzt wurden. Diese Forschungen dienen der Entwicklung neuer Sonnenschutz-Cremes.

Die Welt nach der Nanotechnologie nimmt Gestalt an: Ernst Ruska, Miterfinder des Elektronenmikroskop öffnete das zweite Tor zum Mikrokosmos. Was werden wir finden, wenn wir nach der Nanotechnologie das dritte Tor öffnen?

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