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Die wichtigsten Gesetzesänderungen für Arbeitgeber in 2003

Lesezeit: 2 Minuten Das neue Jahr ist da, und mit ihm kommen wieder viele Gesetzesänderungen, von denen Sie als Arbeitgeber wissen sollten. Die wichtigsten Neuerungen zu den Themen Nebenjobs, Ich-AGs, Arbeitslosigkeit und Rentenversicherung haben wir für Sie zusammengestellt.

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Die wichtigsten Gesetzesänderungen für Arbeitgeber in 2003

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Freuen dürfen sich alle, die auf Nebenjobs angewiesen sind – egal, ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Die Grenze für die steuerlich erleichterten Minijobs steigt von 325 auf 400 Euro, und der Minijob kann ab sofort wieder neben dem Hauptberuf ausgeübt werden. Der Arbeitgeber zahlt einmal pauschal 25 Prozent Sozialabgaben für jeden Minijob. Für geringfügig Beschäftigte im Haushaltsbereich muss er sogar nur 12 Prozent Sozialabgaben abführen. Verdient der Arbeitnehmer bis zu 800 Euro, werden verminderte Sozialabgaben fällig, so dass sich auch eine Nebenbeschäftigung oberhalb der Einkommensgrenze von 400 Euro lohnt. Ein weiterer Vorteil: Pro Minijob im Haushalt kann der Arbeitgeber bis zu 510 Euro der gezahlten Sozialabgaben von der Steuer absetzen. Verdient eine Haushaltshilfe mehr als 400 Euro, gibt es einen Steuerfreibetrag bis 2400 Euro.

Neue Chancen bieten sich seit dem 1. Januar auch für jene, die ihr berufliches Schicksal selber in die Hand nehmen möchten. Die Umsetzung des Hartz-Konzepts soll nach den Vorstellungen von Wirtschafts- und Arbeitsminister Clement aufgrund der neuen “Ich-AG” eine Welle von neuen Existenzgründungen bringen und die Schwarzarbeit senken. Die Arbeitsämter werden neu strukturiert und sollen dadurch effizienter arbeiten.

Gleichzeitig klopft der Gesetzgeber nun aber auch jenen auf die Finger, die mit ihrer Arbeitslosigkeit zu sorglos umgehen. Als Arbeitgeber können Sie einen Mitarbeiter, dem Sie die Kündigung aussprechen wollen, schon einmal darüber informieren, dass er sich so schnell wie möglich mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen muss. Teilt ein vor seiner Kündigung stehender Arbeitnehmer dem Arbeitsamt den drohenden Verlust seines Jobs nämlich nicht frühzeitig mit, so muss er damit rechnen, dass ihm das Arbeitsamt sein Arbeitslosengeld pro Versäumnistag um 7 bis 50 Euro kürzt. Arbeitslose, die angebotene Jobs ablehnen, müssen künftig deren Unzumutbarkeit darlegen. Außerdem wird von den Arbeitslosen eine größere Mobilität erwartet.

Schlechte Nachrichten gibt es von der Rentenversicherung. Der Anstieg der Beiträge von 19,1 auf 19,5 Prozent mit dem 1. Januar lässt die Lohnnebenkosten schon wieder steigen und beschert Ihnen als Arbeitgeber nicht nur höhere Personalkosten, sondern auch Nachteile im Wettbewerb auf internationalen Märkten.

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