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Die vier Phasen der Mediation

Lesezeit: < 1 Minute Mediation läuft in vier Phasen ab. Nach dem Vorstellen der Regeln, der einzelnen Beteiligten und dem Mediator werden beide Standpunkte gehört, die Sichtweisen erklärt und das Problem genau definiert. Der Mediator hat verschiedene Methoden, die in jeder Phase zur Anwendung kommen. In der ersten Phase wird durch das aktive Zuhören und das wertfreie Spiegeln der Gefühle beider Konfliktparteien ein möglichst genaues Bild des Konflikts nachgezeichnet.

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Die vier Phasen der Mediation

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Mediation – 2. Phase: Hintergründe erhellen
Nach dem die beiden Konfliktparteien in der ersten Phase der Mediation den Konflikt jeweils aus ihrer Sicht dargestellt haben und dies ohne gegenseiteig Schuldzuweisungen und Vorwürfe gelungen ist, beginnt Phase 2 der Mediation.

In ihr werden Gefühle und Bedürfnisse der Konfliktparteien benannt. Es kommen Interessen und Wünsche in Bezug auf die andere Konfliktpartei oder den Konflikt zur Sprache. Der Mediator verwendet hierzu die Techniken: wertschätzen dessen, was beide Konfliktparteien sagen, Gefühle spiegeln und Empathie zeigen.

Mediaton – 3. Phase: Ideen für eine Lösung sammeln
In der dritten Phase der Mediation fordert der Mediator die Konfliktparteien auf, direkt miteinander zu sprechen. Gefühle und Wünsche sollen nun direkt der anderen Konfliktpartei mitgeteilt werden.

Wenn es in Phase 1 und 2 gelungen ist, die jeweiligen Standpunkte wertfrei herauszuarbeiten, ist der Boden bereitet worden, damit in Phase 3 eine Wiedergutmachung vereinbart werden kann und kreative Möglichkeiten gefunden werden können, wie der Konflikt beigelegt werden kann. Die geäußerten Gefühle und Bedürfnisse der beiden Konfliktparteien weisen dabei den Weg.

Mediation – 4. Phase: Vereinbarung treffen
Nachdem es gelungen ist eine Lösung zu finden, wird diese schriftlich in Form eines Vertrages festgehalten. Der Vertrag soll möglichst genau formuliert sein.

Bei Vereinbarungen die eine Tätigkeit oder einen Zeitraum betreffen, muss die Formulierung sehr genau sein, damit die Konfliktparteien sich später nicht darüber streiten, ob die Vereinbarung eingehalten worden ist. In der Regel wird ein weiteres Treffen vereinbart, in dem beide Konfliktparteien dem Mediator berichten, ob die Vereinbarung eingehalten werden konnte.

Zu einer vollständigen Mediation gehören alle vier Phasen. Es ist wichtig, dass die Konfliktparteien alle vier Phasen durchlaufen, damit die Mediation einen guten Abschluss finden kann. Eine angefange Konfliktlösung birgt manchmal erhöhtes Konfliktpotential und sollte vermieden werden.

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