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Die Rechte von Arbeitnehmern nach dem AGG

Lesezeit: < 1 Minute Arbeitnehmer haben nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) das Recht, sich zu beschweren, wenn sie sich durch den Arbeitgeber, durch Vorgesetzte oder andere Kollegen benachteiligt fühlen.

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Die Rechte von Arbeitnehmern nach dem AGG

Die Rechte von Arbeitnehmern nach dem AGG

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Deshalb sind Arbeitgeber auch in Kleinbetrieben verpflichtet, eine „Beschwerdestelle“ einzurichten. Das kann allerdings auch ein Mitglied der Personalabteilung sein.

Arbeitnehmer haben folgende Rechte:

  1. Unterlassungsanspruch: Ein benachteiligter Arbeitnehmer kann nicht nur verlangen, dass die Diskriminierung beendet wird. Befürchtet er weitere Beeinträchtigungen, kann er auch auf Unterlassung der Benachteiligung in der Zukunft klagen.
  2. Leistungsverweigerungsrecht: Ergreift der Arbeitgeber keine oder ungeeignete Maßnahmen zur Unterbindung einer Belästigung, kann ein benachteiligter Minijobber seine Arbeit einstellen.
  3. Schadensersatzanspruch und Entschädigung: Zudem können diskriminierten Arbeitnehmern Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche zustehen.

Fristen

Fühlt sich ein Arbeitnehmer diskriminiert, muss er seine Forderungen auf Schadensersatz und Entschädigung, Beeinträchtigung und Unterlassung innerhalb von 2 Monaten anmelden. Kommt der Arbeitgeber der Forderung nicht nach, kann er innerhalb von 3 Monaten klagen. Diese Frist gilt nicht bei den übrigen Ansprüchen.

Bekanntmachung

Damit Arbeitnehmer ihre Rechte kennen, ist der Arbeitgeber weiterhin verpflichtet,

  1. das AGG auszuhängen und
  2. auf die Klagefrist hinzuweisen sowie
  3. über die Behandlung von Beschwerden zu informieren.

Bildnachweis: nd3000 / Adobe Stock

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