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Die Leistungskurve zur Aufgabenplanung nutzen

Lesezeit: 2 Minuten Mit der Leistungskurve im Hinterkopf ist es einfacher zu planen, wann man komplexe Arbeitsphasen einlegen sollte. Nach dem Mittagessen ist nicht der beste Zeitpunkt, an einem herausfordernden Projekt zu arbeiten! Das Leistungsvermögen im Tagesverlauf ist individuell verschieden – aber die Grundlagen sind konstant. So planen Sie Ihre Aufgaben vorausschauend.

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Die Leistungskurve zur Aufgabenplanung nutzen

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Die Leistungskurve zur Planung nutzen
Wenn Sie mit der Leistungskurve planen, werden Sie weniger zum Aufschieben neigen und sich mit komplizierten Aufgaben nicht abquälen müssen – Sie lösen sie dann, wenn Sie richtig fit sind. So sieht ein durchschnittlicher Leistungsrhythmus aus:

  • 9 Uhr: In der Einstiegsphase ist der Energieverbrauch besonders hoch – meist ca. 15 Minuten lang.
  • 9.15 Uhr: Nach diesen 15 Minuten sind Sie besonders leistungsfähig. Lassen Sie sich jetzt nicht unterbrechen! Für die nächsten 60 Minuten ist das Verhältnis zwischen Energieeinsatz und Leistung besonders günstig. Das heißt: Ihre Leistungskurve ist auf hohem Niveau.
  • 10.30 Uhr: Der Energiebedarf steigt an – Ihre Arbeit wird langsamer und weniger effektiv. Nun ist der Zeitpunkt für eine Pause (ca. 10 Minuten) gekommen. Wenn es Ihnen möglich ist, sorgen Sie für ein wenig Bewegung an der frischen Luft.
  • 10.40 Uhr: Nach der Pause steigt die Leistungskurve wieder auf ein hohes Niveau – für etwa 80 Minuten.
  • 12 Uhr: Die Leistungskurve sinkt kontinuierlich.
  • Nach dem Mittagessen (um 13 Uhr) bleibt sie bis 14 Uhr noch auf niedrigstem Niveau.
  • Ab 14 Uhr geht es mit der Leistungskurve wieder nach oben: Zwischen 15 und 16 Uhr sind Sie noch einmal sehr leistungsfähig. Danach sinkt das Leistungsvermögen zum Abend hin wieder kontinuierlich.

Die individuelle Leistungskurve
Ihre Leistungskurve kann diesem statistischen Durchschnitt entsprechen – muss es aber nicht. Beobachten Sie sich ein paar Tage lang selbst, um herauszufinden, wann Sie bei Ihrer Leistungsfähigkeit die Hochs und Tiefs des Tages haben. Wenn Sie nicht um 9 Uhr mit der Arbeit beginnen, sondern bereits um 7 Uhr oder erst um 10.30 Uhr, verschiebt sich Ihre Leistungskurve natürlich entsprechend.

Morgenmuffel haben ihren morgendlichen Höhepunkt der Leistungskurve außerdem etwa eine bis drei Stunden nach der des Morgenmenschen. Dann ist es wichtig, nicht zu früh Mittagspause zu machen: Denn dadurch würden Sie einen Teil Ihres dreistündigen Leistungshochs verschenken.

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