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Die Krise nutzen: Teurer verkaufen – billiger kaufen

"Wir leben in schwierigen Zeiten." Diese Meinung verstärken noch viele Bekannte und die Medien, die täglich über Arbeitslosigkeit, Finanzkrise, Armut, Krankheiten, etc. berichten. Und statt für sich selbst zu arbeiten, entscheiden Sie sich, zu sparen, keine Risiken einzugehen und für jemanden anderen zu arbeiten. Lesen Sie in diesem Artikel, wie es auch anders geht. Verkaufen Sie etwas teurer und kaufen es dann wieder billiger ein!

Die Krise nutzen: Teurer verkaufen – billiger kaufen

Die Zeiten waren nie besser als jetzt!

Schlechte Nachrichten sind wie eine Krankheit. Das Schöne aber an dieser Krankheit ist, dass wir es sind, die bestimmen, ob wir uns anstecken lassen, oder auch nicht.

Es gibt keine besseren Zeiten – in der Tat gibt es nur verlorene Möglichkeiten. Bereuen Sie nicht das, was Sie getan haben, sondern nur das, was Sie nicht getan haben, wie es so schön in einem Spruch heißt.

Nehmen Sie sich ein Beispiel an Menschen, die es geschafft haben

Sicherlich kennen Sie Menschen, denen es gut geht, unabhängig davon, ob das Wirtschaftswachstum negativ, niedrig ist oder hoch ist. Nehmen wir als Beispiel Harland David Sanders, der ausgerechnet während der großen Depression im Jahre 1930 ein Restaurant aufgemacht hat. Daraus ist dann ganz schnell die weltweite Kette namens KFC entstanden.

Oder John Deere, den Weltmarktführer im Bereich Landtechnik: viele haben gedacht, diese Firma überlebt in keinem Fall die Weltwirtschaftskrise. Doch die Krisenzeit nutzte das Unternehmen zur Gewinnung treuer, langjähriger Kunden: entgegen gängiger Praxis entschied sich John Deere nämlich auf Rückforderungen bereits erbrachter Lieferungen von zahlungsunfähigen Landwirten zu verzichten.

Es ist also nicht die Sache der Zeiten, sondern die Sache des Geschäftsmodells bzw. der Geschäftsidee, für das Sie sich entscheiden – und, ob Sie sich überhaupt entscheiden.

Teurer verkaufen und dann wieder billiger kaufen

Eine der Strategien, die Sie erfolgreich umsetzen können lautet: "Teurer verkaufen und dann wieder billiger kaufen". Diese Strategie hat mehrmals (mit Erfolg!) Howard Jonas angewendet. Lassen Sie mich jetzt eine seiner Erfolgsgeschichten erzählen.

Also, Ende 1990 hat Jonas angefangen in die VoIP-Technologie zu investieren und hat die Firma Net2Phone gegründet. Im Jahre 2001, als die Internet-Blase fast ihre Grenzen erreicht hat, hat Jonas seine Net2Phone für 1,1 Mrd. USD an AT&T verkauft. Und in einem Jahr, als der Markt für Telekommunikationsdienstleistungen zusammengebrochen ist, hat er die Firma wieder gekauft.

Sie kostete "nur" 100 Millionen USD. Für das weitere Geld (ca. 1 Mrd. USD) hat er zum Schnäppchenpreis Aktiva weiterer Telekommunikationsfirmen gekauft, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren.

Heute gehört das von ihm gegründete IDT Corporation zu den Fortune-1000-Unternehmen. Nicht schlecht für eine Firma, die noch vor 30 Jahren gar nicht existiert hat, oder?

Einfach Schwein gehabt – oder steckt doch etwas mehr dahinter?

Naja, einige können sagen: Howard Jonas, der hat einfach Schwein gehabt! Es mag sein, dass es ihm gelungen ist, zu verkaufen, als die Preise am höchsten waren und wieder zu kaufen, als die Preise ihren Tiefpunkt erreicht haben.

Allerdings zeigt die Tatsache, dass er ähnliche Transaktionen mehrere Male durchgeführt hat, dass er ein tiefes Branchenverständnis hat. Das gilt für Wirtschaft, Technologie und rechtliche Aspekte. Jonas gehört zu den Managern, die sich sehr in die Sachen der Firma engagieren, ohne das äußere Umfeld aus den Augen zu verlieren.

Das hat ihm ermöglicht mehrere strategisch wichtige Entscheidungen zu treffen. Er hat dabei alle Aspekte der Funktionsweise seiner Firma verstanden, konnte also den Top-Down-Ansatz mit dem Down-Top-Ansatz harmonisch verbinden und das Gleichgewicht zwischen der persönlichen Führung und dem Delegieren von Aufgaben an seine Mitarbeiter finden.

Schwierige Zeiten bieten auch eine Chance für Sie

Viele Menschen stecken ganz fest in ihren jetzigen Rollen, Positionen und Jobs. Sie haben Angst, sich zu verändern. Sie sagen: "Naja, ich bin noch nicht bereit, mein eigenes Geschäft auf die Beine zu stellen. Die Zeiten sind so schwierig, der Kunde immer anspruchsvoller, die Konkurrenz nimmt zu. Und ich muss noch dies und das lesen, dazu lernen, notwendiges Kapital beschaffen. Und, und, und…"

Nur, diejenigen, die ständig nach Ausreden suchen, werden wahrscheinlich immer eine finden und somit nie etwas auf die Beine stellen. Und wie viele tolle Geschäftsopportunitäten verpassen sie dabei, indem sie nach Ausreden statt nach Wegen und Lösungen suchen?

Lassen Sie sich von Howard Jonas und ähnlichen Unternehmern inspirieren – er hat als Einzelunternehmer angefangen, heute ist die IDT Corporation an der New Yorker Börse notiert und – wie früher gesagt – gehört der Konzern zu den 1000 größten Unternehmen Amerikas.

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