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Die Kardinalfehler im Projektmanagement

Lesezeit: 2 Minuten Projektmanagement ist im IT-Bereich eines Unternehmens immer wieder in aller Munde. Andere Unternehmensbereiche sind bis heute von diesem Führungsinstrument noch nicht so durchdrungen. Jedoch kann die Einführung eines neuen Produktes als Projekt betrachtet werden. Lesen sie hier, welche kardinalen Fehler man dabei machen kann.

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Die Kardinalfehler im Projektmanagement

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Die falschen Projektmitarbeiter

Die Qualifikation der Projektmitarbeiter hat beim Projektmanagement Bedeutung – eine sehr hohe sogar. Daher ist es bei der Planung eines Projektes unerlässlich, sich schon sehr früh darüber Gedanken zu machen, welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Können die Menschen haben müssen, die an einem Projekt arbeiten sollen.

Wenn man nicht die richtigen Menschen für ein Projekt hat, ist dieses von Anbeginn zum Scheitern verurteilt. Dazu kommt noch, dass man auch die zeitliche und persönliche Belastungsfähigkeit eines jeden Mitarbeiters, Experten, Beraters oder des Outsourcing-Unternehmens kennen sollte.

Der ungeeignete Projektmanager

Ob der Projektleiter ein Fachmann des jeweiligen Gebietes sein sollte, oder ein ausgebildeter und auch zertifizierter Projektmanager ein Projekt besser steuern kann, ist in Fachkreisen immer noch umstritten. Vielfach kommt es in der Unternehmenspraxis vor, dass einem brillanten Fachmann das Projektmanagement angetragen wird.

Aber wer sagt denn, dass dieser auch ein ausgezeichneter Projektmanager ist? Da ein professioneller Projektmanager die Fähigkeiten hat, ein Projekt perfekt zu planen und zu steuern, wäre ihm vielleicht bei komplexen und großen Projekten der Vorzug zu geben.

Die ungenaue Definition

 Ein Projekt ist von vielen inneren und äußeren Einflüssen abhängig. Wenn diese bei der Projektplanung außer Acht gelassen werden, kann es zu Verzögerungen und Kostenerhöhungen kommen. Ein gut organisiertes Projekt hat einen nahezu minutiösen Zeitplan. Das Gesamtprojekt wurde in kleinere Unterprojekte aufgeteilt, für die es immer Verantwortliche gibt.

Die Unterprojekte haben neben dem Zeitplan auch eingebaute Meilensteine, deren Erreichen zeitlich festgelegt und mit den Meilensteinen des Gesamtprojektes abgestimmt sind. Auch sollte, um Verwirrung und Doppelarbeit zu vermeiden, für jedes Unterprojekt ein Lieferobjekt definiert worden sein. Dieses Lieferobjekt ist sozusagen der Qualitätsfaktor für das Unterprojekt. Dieses muss von dritter Seite (zumeist vom Projektmanager oder einem von ihm beauftragten Projektbeteiligten) abgenommen werden.

Das fehlende Veränderungsmanagement

Die Umgebung, in die ein Projekt eingebettet ist, kann sich während der Laufzeit des Projektes verändern. So können Marktbedingungen plötzlich oder schleichend anders sein oder Preise und Konditionen verändern sich. Auch können projektinterne Ereignisse eine Änderung im Ablauf eines Projektes erforderlich machen. Wenn für diese Fälle nicht eindeutige Projektvorschriften formuliert worden sind, kann es zu vielen ungewollten Ergebnissen, bis hin zum vollständigen Scheitern, kommen.

Der fehlende Überblick

Projektfortschrittsberichte zu schreiben ist für jeden Mitarbeiter eine unerfreuliche Tätigkeit. Sie wird es umso mehr, wenn bei der Projektplanung kein eindeutiges Raster und Abgabetermine formuliert wurden. Hier ist das Informationsbedürfnis aller Beteiligten, bis hin zur Firmenleitung und z. B. auch der Buchhaltung, zu berücksichtigen. Da die öffentliche Verwaltung, hier insbesondere in der Entwicklungshilfe, im Planen recht gut geworden ist, gibt recht genaue Anweisungen, wie Projekte zu planen und zu führen sind. (Beispiel: Projektplanung bei der GTZ).

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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