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Die Kapitalgewinnsteuer in der Schweiz

Lesezeit: < 1 Minute In der Schweiz gibt es schon seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten die Diskussion um die Kapitalgewinnsteuer. Ein so genanntes Kreisschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung möchte nun den "gewerbsmäßigen Wertschriftenhandel" neu definieren, so dass dadurch mehr private Anleger als "gewerbsmäßig" eingestuft werden können und demzufolge Kapitalgewinnsteuer bezahlen müssten.

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Die Kapitalgewinnsteuer in der Schweiz

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Die Kapitalgewinnsteuer in der Schweiz
Streng genommen gelten sechs Kriterien für die Kapitalgewinnsteuer. Nur bei deren weitgehender Erfüllung bleiben die Gewinne steuerfrei:
  • Die Haltedauer der Wertschriften beträgt mindestens ein Jahr.
  • Das Transaktionsvolumen pro Kalenderjahr beträgt weniger als das Fünffache des Wertschriften- und Guthabenbestandes zu Beginn der Steuerperiode.
  • Die Kapitalgewinne betragen weniger als 50% der steuerbaren Einkünfte.
  • Die Anlagen sind allen Investoren zugänglich und stehen nicht in engem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit.
  • Die Anlagen sind nicht fremdfinanziert oder die steuerbaren Vermögenserträge sind größer als die anteiligen Schuldzinsen.
  • Derivate werden nur zur Absicherung gekauft.

Kapitalgewinnsteuer: Unterschiede innerhalb der Schweiz
Diese Kriterien werden in den einzelnen Kantonen unterschiedlich streng gehandhabt. Der Kanton Schwyz wendet die Verordnung am strengsten an. Sehr liberal sind dagegen die Kantone Zug und Bern.

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