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Die besten Tipps und Tricks rund um das perfekte Outfit fürs nächste Bewerbungsgespräch

Lesezeit: 3 Minuten Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist bekanntlich die erste – und vielleicht zugleich auch die schwerste – Hürde auf dem Weg zu einem neuen Job. Und eigentlich ist sie auch ein Grund zur Freude, doch je näher der Termin rückt, desto spürbarer wird die Nervosität. Das gilt ganz besonders mit Blick auf das Outfit, denn schließlich möchte man ja auch einen bleibenden und vor allem positiven Eindruck hinterlassen. Doch wie findet man die Kleidung, die sowohl perfekt zu dem Anlass und gleichzeitig auch zu dem Dresscode des Unternehmens und der Branche an sich passt? Und welche Kleidungsstücke und Accessoires sollte man auf jeden Fall besser im Schrank lassen?

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Die besten Tipps und Tricks rund um das perfekte Outfit fürs nächste Bewerbungsgespräch

Die besten Tipps und Tricks rund um das perfekte Outfit fürs nächste Bewerbungsgespräch

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Viele von Ihnen werden einen der folgenden Sätze mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mindestens einmal gehört haben: „Kleider machen Leute“, „Dress for success“ oder auch „Der erste Eindruck zählt“. All diese Weisheiten beziehen sich aber nicht etwa nur auf die passende Garderobe für den nächsten Cocktailempfang, sondern ebenso auf das Businesssoutfit – denn auch wenn es vielleicht nicht jedem gefällt, nimmt die Kleidung in der heutigen Gesellschaft und vor allem in der Arbeitswelt einen sehr hohen Stellenwert ein. Aus diesem Grund verwundert es dementsprechend auch nur wenig, dass viele Bewerber kurz vor ihrem Vorstellungsgespräch nervös vor dem Kleiderschrank auf und ab laufen und sich die Frage aller Fragen stellen: Was soll ich nur anziehen? Um Ihnen die Auswahl des passenden Outfits für Ihr nächstes Bewerbungsgespräch leichter zu machen, zeigen wir Ihnen nun, worauf Sie bei der Kleiderwahl achten sollten, welche Fallstricke es zu vermeiden gilt und welche Kleidungsstücke als absolutes No-Go gelten.

Das perfekte Outfit für das Vorstellungsgespräch: Die Grundlagen

Wenn eine Ihrer Bewerbungen erfolgreich war, folgt bekanntlich im nächsten Schritt das persönliche Gespräch mit dem Personalchef. Hier gilt es zum einen natürlich durch Fachkenntnis und branchenspezifisches Wissen zu überzeugen, zum anderen spielt allerdings auch die Kleidung eine wichtige Rolle. Denn die meisten Personaler legen großen Wert auf ein sauberes, gepflegtes und ordentliches Äußeres des Bewerbers. Und genau diese Attribute gehören auch zu den Grundlagen eines perfekten Outfits – denn schließlich möchte man seinem Gegenüber nicht anhand der Flecken auf Hemd und Bluse zeigen, dass es Marmelade und Kaffee zum Frühstück gab. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Kleidung sauber und knitterfrei ist, bevor Sie zum Vorstellungsgespräch gehen. Wer einen längeren Anfahrtsweg vor sich hat und auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt am besten Ersatz mit, um im Fall der Fälle ein schmutziges Kleidungsstück austauschen zu können.

Darüber hinaus sollte das Outfit der gewünschten Stelle und Branche entsprechen. Wer sich also beispielsweise auf eine Führungsposition bei einer Bank bewirbt, kann mit einem feinen Zwirn, klassisch konservativen Accessoires und gedeckten Farben kaum etwas falsch machen. Profi-Tipp: Schauen Sie sich im Vorfeld die Internetseite der Firma und gegebenenfalls auch deren Profil in den sozialen Medien an und orientieren Sie sich anhand der Fotos an dem Kleidungsstil der Angestellten. Wichtig ist zudem, dass Sie sich in dem gewählten Outfit wohlfühlen und sämtliche Kleidungsstücke bequem zu tragen sind. So wirken Sie nämlich nicht nur viel natürlicher, sondern auch deutlich selbstsicherer – und genau das sind die Eigenschaften, die dem Personalchef zeigen, dass Sie der Richtige für den Job sind.

Was passt und was geht auf keinen Fall – Die besten Tipps für die ideale Kleiderwahl

Für die meisten Personalentscheider ist die Kleidung des Bewerbers wie ein Spiegelbild seiner Persönlichkeit. So zeigt ein passendes Outfit, dass der Aspirant das Vorstellungsgespräch ernst nimmt, die Anforderungen des Unternehmens wertschätzt und sich mit der Firma und den Gegebenheiten der jeweiligen Branche ausführlich beschäftigt hat. Um Ihnen zu zeigen, mit welcher Kleidung Sie auch nach der Meinung der Experten des Online-Magazins Welt quasi nichts falsch machen können – und auf was sie bei der Auswahl des Outfits lieber verzichten sollten – präsentieren wir Ihnen nachfolgend die besten Tipps und Tricks für Männer und Frauen, die perfekt gekleidet in das nächste Vorstellungsgespräch gehen möchten.

Die passenden Outfits für Frauen

Eine der wichtigsten Regeln, die man als Frau bei einem Bewerbungsgespräch beachten sollte: Keinesfalls zu viel Haut zeigen. Denn das suggeriert dem Personaler im Normalfall nur, dass die Frau ihre Schwächen damit überspielen will. Auf zu kurze Röcke und zu enge Oberteile sollten Sie also besser verzichten. Gleiches gilt übrigens auch für die berühmt-berüchtigten High Heels, denn schließlich sind Sie bei einem Bewerbungsgespräch und nicht in einer Disko. Stattdessen empfehlen sich eine elegante Stoffhose oder ein knielanger Rock, eine Bluse samt Blazer in gedeckten oder pastelligen Farben und bequeme Schuhe, die gerne auch einen kleinen Absatz haben dürfen. Und auch in Bezug auf das Make-up, das Parfum und Schmuck gilt: Weniger ist mehr. Grelle und bunte Farben sind nämlich in den meisten Fällen ebenso unpassend, wie ein Ring an jedem Finger und eine Duftwolke, die man noch eine Etage tiefer riechen kann.

Die beste Kleiderwahl für Männer

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Männer in puncto Kleiderwahl nicht wirklich viel falsch machen können. Als zeitloser Klassiker gilt auch heute noch der Anzug in Schwarz oder Anthrazit. Dazu ein nicht zu auffälliger Gürtel, farblich passende Socken und schicke Lederschuhe – und fertig ist das perfekte Outfit. Bei der Bewerbung auf eine Führungsposition runden eine elegante Krawatte und ein schniekes Einstecktuch das Gesamtbild übrigens hervorragend ab. Ebenso unerlässlich sind saubere und gepflegte Nägel und Haare (hierzu zählt übrigens auch der Bart). Auf Accessoires kann man(n) grundsätzlich getrost verzichten, allerdings sehen viele Personalchefs eine Armbanduhr als Zeichen für Verantwortungsbewusstsein. Wenn Sie also einen schicken Chronometer Ihr Eigen nennen, dann können Sie diesen gerne als kleinen Blickfang verwenden. In kreativen Branchen und bei modernen Start-ups dürfen Sie hingegen auf den Anzug verzichten und stattdessen ein stylisches Shirt oder Hemd samt eleganter Jeans tragen.

Bildnachweis: alfa27 / stock.adobe.com

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