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Die Ausbildung als Einführung in die Arbeitswelt

Lesezeit: 2 Minuten Wer kennt das nicht? Nach der Schul- und Studienzeit beginnt der Ernst des Lebens. Die Einführung in die Arbeitswelt steht bevor. Viele Schulabgänger wissen zu dem Zeitpunkt oft noch gar nicht, was auf sie zukommt und was sie erwartet. Hier sind die Vorgesetzten und Ausbilder gleichermaßen gefragt, den "Neuen" einen wohlwollenden Einstieg in das Berufsleben zu gewährleisten.

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Die Ausbildung als Einführung in die Arbeitswelt

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Wie erleichtern Sie den Neuen den Start?

Die Umgewöhnung von Schule in die Arbeitswelt stellt gravierendere Hürden dar, als wir "alte Hasen" es in Erinnerung haben. In erster Linie sollten die jungen Auszubildenden oder die neuen Mitarbeiter freundlich und offen begrüßt werden.

Viele der jungen Menschen haben zum Zeitpunkt ihres Berufsstartes nur vage Vorstellungen von der Arbeitswelt. Viel mehr als ein Praktikum oder ein paar sogenannte Schnuppertage haben die wenigsten hinter sich. Es bietet sich ein Rundgang durch die einzelnen Abteilungen an, wobei auch die Kollegen und deren Funktionen noch einmal vorgestellt werden dürfen.

Hinzu kommt, dass das gewohnte, bisherige Umfeld aus der Schule wegfällt. Die jungen Auszubildenden, aber auch neue Mitarbeiter, haben oft das Gefühl, fehl am Platz zu sein. So viele neue Eindrücke, neue Aufgaben, neue Kollegen und vielleicht sogar ein völlig neues Leben lassen nicht jeden von ihnen ungezwungen reagieren. Hier stehen Vorgesetzte und Ausbilder, aber auch die Stammbelegschaft in der Pflicht, den Neuen die Hand zu reichen.

Eine bewährte Lösung ist ein Tutoren-System. Dabei werden die jungen Auszubildenden zum Beispiel von älteren Azubis begrüßt und betreut. Aufkommende Fragen und kleinere Probleme lassen sich so gut beantworten und lösen, ohne dass der Arbeitsablauf großartig gestört wird. Tipps und Ratschläge über Berufsschule und Ausbildungsbetrieb stammen von "Leidensgenossen", deren Ratschläge zunächst wesentlich besser angenommen werden. Hinzu kommt ein zusätzlicher Effekt: Die älteren Lehrlinge übernehmen soziale Verantwortung.

Seien Sie zu Beginn nachsichtig

Lassen Sie als Vorgesetzter und/oder Ausbilder zu Beginn etwas Nachsicht walten und führen Sie die jungen Auszubildenden langsam an den Arbeitsalltag heran. Doch nicht mit Sonderregelungen, etwa bei der Einhaltung der Arbeitszeiten, sondern mit nachdrücklicher Bestimmtheit. Die Vorbildwirkung spielt hierbei eine große Rolle.

Bei neuen Mitarbeitern und jungen Auszubildenden dürfen Sie nie vergessen, dass diese sicherlich noch nicht alle (Dienst-)Wege in Ihrem Unternehmen kennen, noch nicht alle Arbeitsabläufe verinnerlicht haben und vielleicht auch noch nicht alle Regelungen auswendig wissen. Ebenso wie bei den Jugendlichen ist auch bei neuen Mitarbeitern ein Tutorenverhältnis angebracht. So haben Ihre neuen Kollegen immer einen Ansprechpartner vor Ort, dem sie vielleicht ungezwungener begegnen wie Ihnen als Vorgesetzten.

Der Start in die Arbeitswelt wirft viele Fragen auf

Zu all den neuen Eindrücken stürmen auch so viele neue Rechte und Pflichten auf die jungen Menschen ein, dass schon mal das eine oder andere vergessen oder übersehen wird. Hilfreich ist in dem Fall das Zusammenstellen einer kleinen Einführungsmappe. Darin können wichtige Informationen zu Ihrem Unternehmen, eine Liste der Ansprechpartner, Pausenzeiten, aber auch Tipps zu Rechten und Pflichten enthalten sein.

So muss der Jugendliche sich nicht alles merken, was am ersten Tag erzählt und gezeigt wird. Und da die meisten Fragen erst zu Hause aufkommen, wenn die jungen Auszubildenden den Tag Revue passieren lassen, können sie einfach in dieser Mappe nachschlagen und finden vielleicht schon die passende Antwort auf ihre Fragen.

In größeren Betrieben hat es sich meist eingebürgert, eine Auszubildenden-Kommission als eine zentrale Anlaufstelle für die Lehrlinge zu haben, da diese Unternehmen meist auch mehrere Lehrlinge gleichzeitig ausbilden. In den kleineren und mittelständischen Betrieben lohnt sich so ein Aufwand mit Sicherheit nicht, doch auch da können Sie als Vorgesetzter einen Ihrer Stammmitarbeiter, der die nötige Kompetenz nach sozialen und fachlichen Gesichtspunkten erreicht hat, dazu delegieren, sich um den Azubi zu kümmern, bzw. einen AdA-Schein zu machen.

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