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Der Trend der zukünftigen Arbeitsplätze

Lesezeit: 2 Minuten Herkömmliche Büroarbeit war gestern. Eine Reihe neuer Trends erreicht die Arbeitsplätze und Unternehmen müssen ihre Abläufe, Einrichtungen und auch Einstellungen ihrer Mitarbeiter diesen neuen Erscheinungen anpassen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

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Der Trend der zukünftigen Arbeitsplätze

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Bisher war es einfach. Zu einem Büroarbeitsplatz gehörten ein Schreibtisch, ein Telefon und heute natürlich ein PC. Dort wird die von der Führungskraft zugeteilte Arbeit bewältigt.

Dieses Bild ist schon in vielen Unternehmen Vergangenheit, in anderen jedoch noch Gegenwart. Technologischer Fortschritt, andere Organisationsformen wie Matrixstrukturen und Projektarbeit sowie die sich verändernden Anforderungen von Mitarbeitern an ihre Arbeitsplätze lassen den Arbeitsplatz von morgen anders aussehen.

Offene Räume sparen Platz

Nicht das klassische Großraumbüro ist gemeint, sondern flexible Raumkonzepte ohne personenbezogene feste Schreibtische. Dafür gibt es unterschiedlich ausgestattete Arbeitsplätze, je nachdem, ob der Mitarbeiter heute eher einen ruhigen oder einen kommunikativen Arbeitsplatz benötigt. Da weniger Arbeitsplätze eingerichtet werden, als Mitarbeiter vorhanden sind, spart ein größeres Unternehmen langfristig Raumkosten. Bei einer solchen Umstellung ist nicht nur die Technik gefordert, sondern auch das Change Management, schließlich war der eigene Schreibtisch über viele Jahre etwas ganz persönliches und vielleicht auch ein Statussymbol.

Soziale Netzwerke ersetzen E-Mails

Ein Ende der E-Mails ist noch nicht in Sicht, aber viele Unternehmen gehen dazu über, diese nur noch für formellere Kommunikationen oder 1:1-Konversationen zu nutzen. Alles andere wird über offene oder geschlossene soziale Netzwerke ausgetauscht und bearbeitet.

So ist besser gewährleistet, dass nicht mehr über gültige Versionen diskutiert wird und es wird vermieden, dass immer längere Mails über mehrere Stationen an viele Empfänger geschickt werden, die sie am Ende dann doch nicht lesen. Soziale Netzwerke fordern im Gegensatz zu E-Mails auch zum aktiven Handeln auf, denn während die E-Mail "ins Haus" kommt, erfordern soziale Netzwerke eine aktive Teilnahme zur Informationsbeschaffung. Auch Chats ersetzen immer öfter die Mail und sparen durch das Weglassen formeller Elemente viel Zeit.

Man trifft sich nicht nur in der Kantine

Mehr als bisher wird es darum gehen, dass sich Mitarbeiter austauschen und abseits von ihrem Schreibtisch über ihre Arbeitsthemen reden. Hier sind nicht mehr steife Besprechungsrunden mit festen Teilnehmerkreisen gefragt, sondern lockere, oft spontan verabredete Treffen, gern im Stehen und bei einem Kaffee. Die vermeintlich lockere Atmosphäre sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch so intensiv und vor allem kreativ gearbeitet werden kann.

Arbeitsort wird weniger wichtig

Durch die Durchdringung nahezu aller Arbeitsprozesse mit Technologie kommt es immer weniger darauf an, wo eine bestimmte Arbeitsleistung erbracht wird. Dies fördert mitarbeiterorientierte Konzepte wie Homeoffice-Lösungen ebenso wie die Möglichkeit, Tätigkeiten an andere Standorte zu verlagern. Die Zergliederung von Tätigkeiten in immer standardisierte Prozessschritte ermöglicht es zudem, Tätigkeiten so aufzuteilen, dass ein Auftrag an mehreren Standorten von mehreren Personen ausgeführt und dem Kunden als ganzheitliche Lösung präsentiert wird.

Wie es zukünftig weitergeht, wird von mehreren Faktoren bestimmt werden, die unterschiedliche Richtungen vorgeben. Der zunehmende Kostendruck in den Unternehmen wird rationelle Arbeitsformen, das Einsparen von Raumkosten und das Nutzen von Standortvorteilen fördern. Die Knappheit an Arbeitskräften wird jedoch Unternehmen zwingen, Arbeitsplätze so einzurichten, dass sie von den Mitarbeitern als attraktiv empfunden werden. Die Kunst wird darin bestehen, beides miteinander zu vereinbaren.

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