Businesstipps Kommunikation

Der Papst im Smalltalk

Lesezeit: 2 Minuten Eignet sich der Papst für ein Thema für Ihren Smalltalk? Ja, wenn Sie daraus keine theologische Diskussion machen! Über Papst Benedikt lässt sich allerlei Biografisches, Anekdotisches und Protokollarisches sagen. Dies passt in jede lockere Konversation. Und Ihr Gegenüber erfährt durch den Smalltalk Einzelheiten, die er bestimmt noch nicht gewusst hat.

2 min Lesezeit

Der Papst im Smalltalk

Lesezeit: 2 Minuten

Smalltalk-Eröffnung: Wie reden Sie einen Papst korrekt an?
Beginnen wir mit dem Protokoll. Das schreibt Bundespräsident Christian Wulff penibel vor, wie er den obersten katholischen Würdenträger in seinem Schloss Bellevue zu empfangen hat. Zumal wenn es sich beim Besuch Papst Benedikt XVI. um eine apostolische Reise handelt. Mit anderen Worten: Um einen Staatsbesuch des Oberhauptes des Vatikan.

Fragen Sie Ihr Smalltalk-Gegenüber, was er glaubt: Muss auch ein Atheist, Agnostiker, Muslim, Buddhist oder Protestant den Papst mit "Eure Heiligkeit" beziehungsweise "Heiliger Vater" adressieren? Die Antwort lautet: Ja! Laut Deutscher Bischofskonferenz sind einzig diese beiden Anreden protokollarisch erlaubt! Das gilt nicht nur für Katholiken, sondern auch für Angehörige anderer Konfessionen. Selbst Nichtgläubige und Zweifler müssen sich daran halten. Falls Ihr Gesprächspartner dem Papst schreiben will: Die korrekte Anschrift lautet "Seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI., Vatikanstadt".

Gehen Sie im Smalltalk auch auf Papst Benedikts Biografie ein
Vom Redenschreiber zum Papst: So könnte man in aller Kürze die Karriere des Oberhauptes der katholischen Kirche übertiteln. Blicken Sie im Smalltalk zurück auf das Jahr 1959: Johannes XXIII. ruft zum 2. Vatikanischen Konzil auf. Der Reformpapst stößt auf starken Widerstand der Konservativen um Kurienkardinal Alfredo Ottaviani.

In dieser Situation ergreift der Kölner Kardinal Joseph Frings Partei für den Papst. Nach seiner aufsehenerregenden Rede ist die Modernisierung der katholischen Kirche nicht mehr aufzuhalten. Als erstes wird nach über 400 Jahren der Inquisition ein Ende bereitet. Der Autor der Frings-Rede hieß: Joseph Ratzinger. Damals war er noch Theologie-Professor in Bonn, heute sitzt er als Papst Benedikt XVI. auf dem Heiligen Stuhl in Rom.

Fragen Sie im Smalltalk auch Ihr Gegenüber
Jetzt ist Ihr Gesprächspartner an der Reihe. Fragen Sie ihn ganz vorsichtig – Sie wollen ja keine theologische Diskussion! – wie er über Papst Benedikt denkt. Eine Meinung kann er sich auch als Protestant, Jude oder Moslem erlauben. Achten Sie nur darauf, dass im Smalltalk alles an der Oberfläche bleibt. Religiöse Empfindungen dürfen Sie natürlich ebenfalls nicht verletzen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: