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Der Nutzen von sozialen Netzwerken bei der Stellensuche

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen sind heutzutage in sozialen Netzwerken aus unterschiedlichen Gründen registriert. Ob und inwieweit die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken bei der Stellensuche hilfreich sein kann, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

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Der Nutzen von sozialen Netzwerken bei der Stellensuche

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Zu den bekanntesten Netzwerken zählen sicherlich Facebook, Twitter und Google + sowie speziell in beruflichen Zusammenhängen XING und Linkedin.

Viele Arbeitgeber recherchieren über ihre Bewerber im Netz – inwieweit dies gut oder schlecht ist, sei einmal dahin gestellt, zumal ein Mensch mehr ist als die Summe seiner Online-Profile. Dennoch ist festzustellen, dass gerade die Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit bei Facebook eher negativ gesehen wird, zumal gerade bei Facebook öfter wüste Beschimpfungen von Mitgliedern untereinander, gefakete Meldungen über Straftaten, die so nie stattgefunden haben u. ä. zu finden sind.

Die Mitgliedschaft bei Facebook wird also in vielen Fällen nicht immer als positiv empfunden, auch wenn jemand sich nicht an Online-Mobbing-Kampagnen oder wüsten Schimpftiraden gegen einzelne User beteiligt, sondern stattdessen seriöse Inhalte über sich selbst und seine Arbeit veröffentlicht.

Karrierenetzwerke wie XING! und Linkedin

Wie bereits erwähnt, zählen XING! und Linkedin zu den bekanntesten Karriere-Netzwerken, die durchaus bei der eigenen Karriereplanung weiterhelfen können, beispielsweise durch aktive Mitarbeit in bestimmten Gruppen – je nach Berufsbild können dies Gruppen für Ingenieure, Fremdsprachenassistenten/-korrespondenten oder Dolmetscher, Vertriebsmitarbeiter etc. sein. Im Gegensatz zu Facebook, Twitter und Google stehen hier in der Regel keine persönlichen Belange im Vordergrund, sondern rein berufliche.

Das eigene Profil sollte natürlich aussagekräftig sein und dem Leser Informationen zu den Fragen bieten, welche Kompetenzen jemand in einem bestimmten Bereich mitbringt, was er an Fachkenntnissen und Soft Skills zu bieten hat und was er sucht. Gleichwohl sollte das Mitglied stets seinen beruflichen Status pflegen, d. h. Karteileichen, deren letzter Eintrag ohne jedwede Aktualisierung aus dem Jahr 2008 stammt, werden vermutlich kaum zur Kenntnis genommen.

Fotos sind auch auf XING! und Linkedin durchaus willkommen, wobei hier jedoch im Gegensatz zu Facebook eher seriöse, geschäftlich orientierte Fotos zu finden sind und keine Privataufnahmen vom Strand, dem letzten Discobesuch oder dem Einkaufsbummel vom letzten Samstag. Solche privaten Fotos würden in einem Business-Netzwerk auch eher negativ bewertet werden.

Was tun, wenn man das Gefühl hat, nicht in die klassischen Business-Netzwerke zu passen?

Gerade Menschen, die eher künstlerisch-kreativ tätig sind, fühlen sich bei XING! oder Linkedin zwischen den ganzen Ingenieuren, Rechtsanwälten, Diplom-Kaufleuten, Sekretärinnen etc. oft fehl am Platze, zumal sie mit ihrer Kunst – egal, ob Malerei, Bildhauerei, Schriftstellerei etc. – meist weitaus weniger verdienen als ein Anwalt oder Betriebswirt. Dasselbe Gefühl stellt sich oft bei Menschen aus dem künstlerisch-kreativen Bereich ein, wenn sie sich hinsichtlich einer Existenzgründung von Institutionen beraten lassen sollen, die eher auf den rein wirtschaftlichen Bereich – also Handel, Banken, Versicherungen etc. – fokussiert sind.

In solchen Fällen, wenn Sie das Gefühl haben, nicht in ein bestimmtes Business-Netzwerk zu passen bzw. sich dort aus den o. g. Gründen unwohl fühlen, sollten Sie gezielt im Internet nach für Sie geeigneten Alternativen recherchieren, denn zu fast jeder Berufs- und Interessengruppe existieren heute passende Netzwerke, die Sie bei Ihrer beruflichen Planung und Weiterentwicklung unterstützen können. Vielfach können Sie zum Thema auch passende Auskünfte bei der Stadtverwaltung (Ressort für Kultur und Kunst beispielsweise) einholen.

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