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Der Literatur-Nobelpreis im Smalltalk

Lesezeit: 1 Minute Wenn die Frankfurter Buchmesse beginnt, steht auch der Gewinner oder die Gewinnerin des Literatur-Nobelpreises fest. Überreicht wird er aber traditionell erst am 10. Dezember, in Stockholm. Die Entscheidungen des schwedischen Auswahlkomitees bargen in der Vergangenheit manche Überraschung - und geben Ihnen erstklassiges Material für den Smalltalk.

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Der Literatur-Nobelpreis im Smalltalk

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Smalltalk-Quizfrage zum Literatur-Nobelpreis an Ihr Gegenüber
Beginnen Sie Ihren Smalltalk mit einer kleinen Quizfrage an Ihr Gegenüber: Wer gewann im Jahr 2009 den Nobelpreis für Literatur? Es ist eine Frau, die aus Rumänien stammt, auf Deutsch schreibt und seit langem in Berlin lebt: Herta Müller. Ihre Auszeichnung war nicht umstritten – ebenso wenig diejenige des vorletzten Deutschen, der 1999 ausgezeichnet wurde: Günter Grass.

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Erinnern Sie im Smalltalk an eine denkwürdige Pleite
Die wohl skurrilste Kür war die des Chinesen Gao Xingjian ein Jahr nach Günter Grass‘ Triumph: Das Stockholmer Komitee ehrte den chinesischen Lyriker für "sein Werk von universaler Gütigkeit, bitterer Einsicht und sprachlichem Sinnreichtum." Das Problem war nur: Keiner kannte ihn.

Gao Xingjians deutscher Verleger, der prompt interviewt wurde, wusste nicht, dass sein Haus den neu aufgegangenen Stern am Literaturhimmel im Sortiment hatte.

Übrigens wäre auch das eine Quizfrage an Ihr Smalltalk-Gegenüber, die er wohl kaum beantworten kann. Das kleine Quiz ließe sich aber im Verlauf des weiteren Gesprächs beliebig ausbauen.

Bereichern Sie Ihren Smalltalk mit einer Literatur-Anekdote
Eine Anekdote, mit der Sie die Teilnehmer Ihrer Smalltalk-Runde garantiert amüsieren, ist folgende wahre Geschichte über den ersten (nord)amerikanischen Literatur-Nobelpreisträger:

Als Sinclair Lewis 1930 die Auszeichnung erhielt, verlor er nur wenige Worte über sich selbst. Statt dessen nahm er für seine Dankesrede ein Buch mit auf die Bühne. Ohne Umschweife begann er daraus vorzulesen. Es war der großartige Roman "Schau heimwärts, Engel" des damals – und heute leider auch wieder – ziemlich unbekannten US-Schriftstellers Thomas Wolfe.

"Er hat die Auszeichnung verdient, nicht ich", sagte Lewis. Zur Erleichterung der Jury nahm er den Preis schließlich doch noch entgegen.

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