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Der Leserbrief – Mischen Sie sich ein!

Lesezeit: 2 Minuten Der Leserbrief ist ein weiteres Instrument für den schriftlichen Dialog Ihrer Organisation mit der Öffentlichkeit. Mit ihm mischen Sie sich direkt in die Diskussion zu veröffentlichten oder latent aktuellen Themen ein.

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Der Leserbrief – Mischen Sie sich ein!

Lesezeit: 2 Minuten

Leserbriefe werden gern gelesen. Das zeigen zahlreiche Untersuchungen zum Leseverhalten von Zeitschriften- und Zeitungsverlagen. Der Grund ist sehr wahrscheinlich, dass Leserinnen und Leser das Gefühl haben, Ihre eigene Meinung wieder zu finden. Mitreden verbindet.

Als Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter können Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Allerdings sollten Sie sich ein paar Besonderheiten bewusst machen. Einen Leserbrief schreiben, ist etwas anderes als etwa eine Pressemitteilung.

Auf den Abdruck von Leserbriefen besteht kein Rechtsanspruch. Die einzige Form, Veröffentlichungen zu erzwingen, ist die Gegendarstellung, auf die ich in einem anderen Praxistipp eingehen werde. In der Regel beziehen sich Leserbriefe auf Artikel aus der letzten Ausgabe von Zeitschriften und bei Zeitungen auf Veröffentlichungen der letzten 2 bis 3 Tage.

Sie haben also nicht viel Zeit für Ihre Stellungnahme. Fassen Sie sich kurz, denn der Raum für Leserbriefe ist beschränkt. Die Redaktion behält sich in jedem Fall vor, die eingesandten Texte zu kürzen. Ihre Botschaft muss persönlich und klar verständlich sein. Sie sind an dieser Stele auch nur einer von vielen Lesern, die ihre Meinung äußern wollen.

Im Sinne eines offenen Dialoges in der PR-Arbeit: Identifizieren Sie sich richtig! Der Versuch, sich als „Lieschen Müller“ auszugeben, scheitert garantiert. Wer Leserbriefe unter falschem Namen abschickt, hat nach meiner Meinung von Öffentlichkeitsarbeit auch nicht viel verstanden.

Wenn Sie einen streitbaren Standpunkt einnehmen, dann haben Sie auch den Mut diesen zu vertreten. Beschimpfungen gegenüber der Redaktion sind übrigens generell fehl am Platze. Falls Sie sich über einen Journalisten ärgern, gibt es klügere Wege, darauf hinzuweisen.

Hier sind ein paar praktische Hinweise zum Leserbrief zusammengefasst:

  • Leserbriefe sind kurze Meinungsäußerungen.
  • Geben Sie Ihren Namen als Autor und den Ihrer Organisation an.
  • Halten Sie Ihre Botschaft persönlich. Sie schreiben hier als einer von vielen Lesern.
  • Fassen Sie sich kurz. Mehr als 5 bis 7 Zeilen werden kaum gedruckt werden.
  • Sparen Sie sich werbliche Attribute (Anzeigen müssen Sie beim Verlag kaufen!)
  • Auf Abdruck Ihrer Stellungnahme besteht kein Anspruch.

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