Businesstipps Existenzgründung

Der etwas andere und private Friedhof: Friedwald – ruhe sanft unter Bäumen

Lesezeit: < 1 Minute Mit einer ungewöhnlichen Form der Bestattung plant die FriedWald GmbH den deutschen Markt zu erobern. Bei der aus der Schweiz stammenden Idee werden öffentliche Forstflächen als Waldfriedhöfe ausgewiesen. Die Urnenbeisetzung findet an einem Baum statt, der mit einem kleinen Messingschild gekennzeichnet wird.

< 1 min Lesezeit

Der etwas andere und private Friedhof: Friedwald – ruhe sanft unter Bäumen

Lesezeit: < 1 Minute
Bislang gibt es in Deutschland erst zwei solche Wälder. Der größte Friedwald befindet sich im Reinhardswald in der Nähe von Kassel und umfasst 116 Hektar. Einen weiteren Friedwald gibt es in Michelstadt (Odenwald). Noch in diesem Sommer eröffnet der dritte Friedwald in der Gemeinde Hümmel in der Eifel.
Mit der Verabschiedung des neuen Bestattungsrechts in Nordrhein-Westfalen ergibt sich ab September eine deutliche Vereinfachung des Genehmigungsverfahrens. "Schon jetzt gibt es ein größeres Interesse von Kommunen aus NRW an der Friedwald-Idee", sagte Friedwald-Initiatorin Petra Bach im Gespräch mit der Geschäftsidee.
 

In der Schweiz hat sich die Idee seit 1999 sehr schnell verbreitet. Aktuell gibt es zwischen Bodensee und Genfer See schon 35 Friedwälder – Tendenz steigend. Die starke Nachfrage begründen die Betreiber auch damit, dass viele ältere Menschen weit weg von den Kindern leben, und es diesen nicht zuzumuten ist, das Grab über einen längeren Zeitraum zu pflegen. 

Ein Familienbaum, an dem bis zu zehn Personen beigesetzt werden können, kostet für die festgeschriebene Nutzungsdauer von 99 Jahren 3.350 EUR.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: