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Der erste Eindruck zählt: Ein kleiner Berufsknigge

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie an Ihrem ersten Geschäftstreffen unpünktlich erscheinen, haben Sie schon einen denkbar schlechten Start. Unpünktlichkeit lässt im Normalfall auf Unzuverlässigkeit schließen und führt dazu, dass Ihr potentieller Kunde künftig Ihr Verhalten mit Argusaugen beobachten und jede kleine Verfehlung mit dicken Minuspunkten auf Ihrem "Sympathie-Konto" verbuchen wird.

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Der erste Eindruck zählt: Ein kleiner Berufsknigge

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Da der erste Eindruck bekanntermaßen besonders wichtig ist, sollten Sie alles so organisieren, dass Sie keinerlei Fehler unterlaufen. Diese Worte hier sollen Ihnen dabei helfen.

Von der Angst zu unterscheiden ist der nötige Respekt, den Sie vor Ihren neuen Auftraggebern haben sollten. Bis Sie nämlich Ihren festen Platz als Stammanbieter eingenommen haben, werden Sie noch einige Hürden, sowohl im fachlichen als auch im zwischenmenschlichen Bereich, nehmen müssen.

Die Begrüßungsphase

Vermeiden Sie bei Ihrer Begrüßung und Präsentation Ihres Angebotes jeden Anflug von Überheblichkeit oder gar Arroganz. Sie könnten sich damit sofort ins Abseits katapultieren. Ebenso unvorteilhaft ist es, sich anbiedernd oder gar unterwürfig zu zeigen. Bei den Kunden könnte so nämlich schnell der Eindruck entstehen, mit Ihnen nach Belieben umspringen zu können. Dies kann schnell dazu führen, dass sie im Preis gedrückt werden.

Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen, sollten Sie Ihr Selbstbewusstsein gleich durch Ihr Auftreten zur Geltung bringen. Dies können Sie insbesondere durch eine angemessene Kleidung, Ihre Körpersprache und Ihre Stimme zum Ausdruck bringen.

Stilsicher kleiden

"Kleider machen Leute." Diese Volksweisheit gilt auch heute noch, und zwar gerade im Berufsleben. Dies erkennt man bereits daran, dass beinahe jede Branche ihren eigenen Dresscode hat.

So wird etwa in den Bereichen Banken, Versicherungen und Unternehmensberatung von den Mitarbeitern grundsätzlich ein klassisch-seriöses Outfit in gedeckten Farben erwartet. Wer dagegen in einer Kreativbranche (wie zum Beispiel Mode, Werbung, Musikverlage) tätig ist, sollte sich besser trendbewusst kleiden. Anderenfalls kann schnell der Eindruck von Spießigkeit entstehen.

Richtig vorstellen und verabschieden

Gerade im Geschäftsleben besteht heute oftmals Unsicherheit darüber, wie eine souveräne Begrüßung oder auch Verabschiedung auszusehen hat. Dies liegt unter anderem daran, dass sich der Berufsknigge im Laufe der Jahre geändert hat. Um die Frage des korrekten Grüßens nicht unnötig zu verkomplizieren, empfiehlt es sich, stets freundlich blickend jede Person -unabhängig von "Rang" oder Geschlecht -ab einer Entfernung von circa fünf Metern zu grüßen. Damit vergeben
Sie sich nichts und wirken mit Sicherheit sympathisch.

Bei Geschäftspartnern und Kunden darf die Begrüßung nie tölpelig wirken.

Deshalb sollte hier auch stets ein Händedruck erfolgen. Achten Sie dabei auf die richtige Reihenfolge. Begrüßt werden zuerst die wichtigste Person (zum Beispiel der Geschäftsführer) und erst danach die übrigen Mitarbeiter. Halten Sie beim Handschlag den Blickkontakt und lassen Sie auf keinen Fall Ihre linke Hand lässig in der Hosentasche. Selbstverständlich sollten Sie aufstehen, falls Ihnen jemand im Sitzen die Hand reichen möchte.

Die Reihenfolge beim Vorstellen

Im Geschäftsleben gilt nicht die im privaten Bereich übliche Regel, dass der "Jüngere" dem "Älteren" und der "Herr" der "Dame" vorgestellt wird. Stattdessen wird hier stets der "Rangniedrigere" dem "Ranghöheren" vorgestellt. Eine Besonderheit gilt für Kunden und Gäste, diese werden immer als "Ranghöhere" behandelt.

Der korrekte Abgang

Bei der Verabschiedung sollten Sie sich ebenfalls wieder besonders höflich und freundlich verhalten. Dazu gehört beispielsweise auch, den Kunden zum Ausgang zu begleiten, ihnen in den Mantel zu helfen und die Tür aufzuhalten. Selbstbewusste Frauen zeigen solche Höflichkeitsgesten übrigens auch Männern gegenüber. Damit es dabei mit "Kavalieren alter Schule" nicht zu peinlichen Situationen kommt, sollten Frauen ihr Verhalten geschickt der jeweiligen Situation anpassen.

Selbstverständlich nennen Sie bei der Verabschiedung wieder den Namen und gegebenenfalls den Titel der jeweiligen Person.

Diese und andere Regeln sollten eingehalten werden damit Ihr Kunde den richtigen Eindruck von Ihnen bekommt.

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