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Der Digitale Wandel im Unternehmen – Durch Weiterbildungen am Ball bleiben

Lesezeit: 4 Minuten Die Corona-Krise hat mehrfach Spuren hinterlassen. Auch der digitale Wandel in den Unternehmen hat sich durch die Pandemie und ihre Folgen dramatisch beschleunigt. Es gilt mehr denn je, die Mitarbeiter durch Weiterbildungen für den digitalen Wandel fit zu machen.

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Der Digitale Wandel im Unternehmen – Durch Weiterbildungen am Ball bleiben

Der Digitale Wandel im Unternehmen – Durch Weiterbildungen am Ball bleiben

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Experten gehen inzwischen davon aus, dass die Beschleunigung des digitalen Wandels durch die Coronapandemie um gut fünf Jahre verkürzt worden ist. Überraschenderweise kamen aber viele Unternehmen mit dem zwangsläufig bedingten Prozess besser zurecht als man es erwarten würde. Es zeigt sich jedoch, dass nicht jeder Mitarbeiter mit diesem Tempo klar kommt.

Wer allerdings gut geschult und auf den digitalen Wandel vorbereitet ist, hat nun die besseren Karten in der Hand. Mit einer gezielten Weiterbildungsförderung für Mitarbeiter konnten viele mögliche Fehlerquellen im Vorfeld gut abfedern. Schon beim Lockdown gewannen jene Mitarbeiter an Selbstbewusstsein und Kompetenz, die mit der relativ kurzfristigen Umstellung auf das Homeoffice besser zurecht kamen. Durch die dezentrale Zusammenarbeit waren viele gezwungen, selbstständiger zu entscheiden und gewannen dadurch wertvolle Erkenntnisse über ihren individuellen Wert als Mitarbeiter.

Weiterbildung: In Coronazeiten der Schlüssel zum Erfolg

Wie wichtig es ist, digital gut aufgestellt zu sein, zeigte sich auch an der anderen Seite der Unternehmer, jener breiten Front an Service- und Dienstleistungen, die plötzlich über das Internet angeboten und angefragt wurden. Wer konnte, stellte binnen kürzester Zeit einen Onlineshop zur Verfügung. Viele Unternehmen überlegten Monate zuvor, ob sich ein solcher Shop für ihre Zielgruppe überhaupt lohnt.

Infolge von Corona bestand plötzlich ein Bedarf, den gut geschulte Mitarbeiter optimal abdecken. Zudem schenken regelmäßige Fortbildungen, ob Online-Seminare und Präsenzveranstaltungen, auch für den Angestellten mehr Sicherheit. Flexibles Agieren und eine gute Kommunikation mit ohnehin überforderten Kunden, die ihrerseits bisher weniger mit Internetkäufen zu tun hatten, waren gefragt wie nie.

Gewichtung der Branchen verschoben

Der Lockdown hat noch etwas anderes gezeigt. Branchen, die bislang unangreifbar schienen, wie beispielsweise die Luftfahrt oder die Gastronomie, gerieten in Turbulenzen. Durch die Überforderung der Lieferketten und dem eingeschränkten Luftverkehr, stockte der globale Handel. Regionale Unternehmer finden hier Chancen, ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen, um auf Krisen wie diese besser vorbereitet zu sein und ihren Kunden wirklich eine Unterstützung zu sein. Statt im Internet einzukaufen, waren der persönliche Kontakt – mit Maske und Abstand – nun wichtiger geworden.

Regionale Produkte kaufen statt anderswo zu bestellen, längere Wartezeiten einzukalkulieren, den Buchhändler am Eck mit einer umfangreichen Buchbestellung zu unterstützen – all das sind auch positive Seiten der Coronakrise. Und wieder zeigt sich, wer Mitarbeiter hat, die ihren Job verstehen und denen die optimale Kundenberatung im Blut liegt, ziehen hier ihre Trümpfe.

Wiederentdeckte Kanäle und neue Plattformen

Wie können Kunden Kontakt aufnehmen, wie werden sie optimal beraten? Diese Kernfragen waren und sind für Unternehmer unverzichtbar. Wer technikaffin ist und weiß, welche Anforderungen tatsächlich hinter dem Begriff SEO, Suchmaschinenoptimierung, stehen, gewinnt neue Kunden. Allerdings muss das Unternehmen in den sozialen Medien und generell online auch gut gefunden werden können. Digitale Jobs gewinnen derzeit ebenso an Aufmerksamkeit wie Mitarbeiter, die im Homeoffice versiert arbeiten können.

Bei zu rasch installierten Onlineshops könnte es zu rechtlichen Problemen kommen, denn auch hier gilt, Datenschutz und Compliance haben Vorrang. Der Kunde muss wissen, wie seine Daten verwendet und geschützt werden. Auch zielt alles darauf ab, dem Onlinekunden positive Erlebnisse bei seinem Einkauf zu gewährleisten. Allerdings braucht es auch dafür das richtige Knowhow, um die dezentrale Datenlagerung zu optimieren und eine transparente Kommunikation zu ermöglichen.

Optimale Vorbereitung für die Mitarbeiter

Die Digitalisierung war für viele Arbeitnehmer ein Schreckgespenst, denn mit der Geschwindigkeit kommt nicht jeder zurecht. Das Arbeiten auf Distanz und eine gewisse Flexibilität, wo man arbeiten kann, bietet jedoch viele Vorteile, wie sich gerade in der Coronakrise gezeigt hat. Bei manchem Mitarbeiter könnte jedoch eine bestimmte Form von Stress entstehen. Der sogenannte Technostress ist längst Thema, denn viele empfinden die ständige Erreichbarkeit via Smartphone als Fluch.

Wer jedoch die Flut dieser Einflüsse bändigen kann und weiß, mit welchen Tools er sich eine entspannte Arbeitsatmosphäre schaffen kann, punktet hier. Eine gute Balance zwischen Workflow und dem Bearbeiten von Mails oder Terminen schafft Zeitfenster, in denen ein konzentriertes Arbeiten möglich ist. Die Voraussetzung ist allerdings, dass man als Mitarbeiter weiß, wie man am besten als digitaler Nomade arbeitet.

Digitaler Wandel in Zeiten der Weiterbildung

Der digitale Wandel prägt natürlich auch die Unternehmenskultur. Viele Unternehmen merken, dass Nachholbedarf besteht. Die Konkurrenz schläft nicht und wer in diesem Thema rund um die Digitalisierung fit ist, hat auch gute Jobchancen. Eine passende Weiterbildung für die Digitalisierung ist daher auch langfristig betrachtet eine sinnvolle, gute Investition in die eigene Karriere.

Allerdings müssen auch Probleme rund um den digitalen Wandel bewältigt werden. Big data und Breitband gelten als die Herausforderungen für Unternehmen. Auch die Organisationsstruktur muss flacher werden, um raschere Entscheidungen treffen zu können und ein agiles Arbeiten zu ermöglichen. Hier gelten Führungskräfte als wichtige Vorbilder. Sie nutzen verstärkt Weiterbildungen für sich selbst, aber auch für ihre Mitarbeiter.

Besonders Fortbildungen rund um Online-Marketing, technisches Knowhow und Projektmanagement sind gefragt. Wer führt, gewinnt. Dazu muss man allerdings nicht zwangsläufig selbst einen Job als Führungskraft innehaben, sondern sich durch Soft Skills und individuelle Kompetenzen hervortun.

Smart, smarter, Digitalisierung

Der digitale Wandel zielt auch auf die Effizienz der Arbeit ab. Je smarter man mit den neuen Tools und Angeboten umgeht, desto zielgerichteter kann man auch arbeiten. Auch wenn die Maschine noch immer schneller ist, sollte man sich vor Augen führen, dass trotz der fortschreitenden Technologisierung und Digitalisierung nicht alles von Maschinenhand durchgeführt werden kann. Die Kontrolle durch den Menschen am Pult, aber auch die Kommunikation zwischen Kunden und Mitarbeiter ist ein breites Feld, in dem Echtzeitkontakt weiterhin von größter Bedeutung bleiben wird.

Wo früher der Monolog im Vordergrund stand, man als Mitarbeiter nach einem Gefühl der Sicherheit und Ordnung verlangt hat, steht heute der Dialog im Mittelpunkt. Daher ist es für einen Mitarbeiter inzwischen viel wichtiger zu erfahren, welche Werte der zukünftige Arbeitnehmer für wichtig hält. Auch der Sinn der eigenen Arbeit will klar verstanden werden, ein Warum und Weshalb ist wichtiger geworden in Zeiten wie diesen, wo Weiterbildung zu einem unverzichtbaren Karrieresprungbrett wird.

Bildnachweis: BullRun / stock.adobe.com

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