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Der Briefkopf im englischen Geschäftsbrief

Lesezeit: 2 Minuten Welche Unterschiede gibt es in der englischen Geschäftskorrespondenz im Vergleich zur Deutschen? Was wird anders geschrieben und wie sieht vor allem der Briefkopf, das erste was der Empfänger liest, aus? Lesen Sie in diesem Artikel, was Sie bei einem Brief nach Großbritannien beachten müssen.

2 min Lesezeit
Der Briefkopf im englischen Geschäftsbrief

Der Briefkopf im englischen Geschäftsbrief

Lesezeit: 2 Minuten

Sie müssen einen wichtigen Brief an einen englischsprechenden Geschäftspartner in London schicken und wissen nicht, was Sie dabei formell beachten müssen? Wichtig zu wissen ist, dass es zwischen dem Aufbau eines englischen und eines deutschen Geschäftsbriefs im Großen und Ganzen keinen Unterschied gibt. Selbst wenn Sie sich an der deutschen Schreibweise orientieren, liegen Sie nicht zwangsläufig falsch.

Der entscheidende Unterschied im Briefkopf betrifft die Adresse

Folgende Aspekte sollten Sie beim Verfassen des Briefs beachten. Ganz nach oben kommt immer der Briefkopf. Dieser befindet sich in englischen Geschäftsbriefen am oberen Rand und sieht dem deutschen Briefkopf sehr ähnlich. Eine offizielle Regelung, welche Angaben der Briefkopf enthalten soll, gibt es nicht, er enthält jedoch in der Regel folgende Angaben:

  • Firmenname
  • Firmenlogo
  • Adresse: Dabei steht die Hausnummer vor dem Straßennamen. Darunter folgen die Stadt oder sogar noch der Stadtteil. Für Großbritannien generell gilt: Nach Großstädten wird nur die Postleitzahl angegeben, bei kleineren Orten wird noch die Grafschaft genannt. Bei einem handschriftlichen Brief empfiehlt es sich, die Adresse auf dem Umschlag in Großbuchstaben zu schreiben, damit es leserlich ist. Sogar die britische Post hat sich dafür ausgesprochen

Weitere Angaben im Briefkopf:

  • Telefonnummer
  • Faxnummer
  • E-Mail Kontaktadresse
  • Webseite

Es ist wichtig, dass die Angaben im Briefkopf vollständig sind, denn über Ihre genannten Kontaktdaten kann der Adressat Sie erreichen, weshalb Sie da auf Richtigkeit achten sollten. Auch ist der Briefkopf das Erste, das einem Leser ins Auge fällt. Sorgfältigkeit ist daher umso wichtiger.

Kleine Unterschiede zwischen britischen und amerikanischen Briefen

Den Brief schreiben Sie im Anschluss so, wie Sie es auch im Deutschen tun würden. Der größte Unterschied zwischen deutschen und britischen Geschäftsbriefen liegt nicht unbedingt in der Form. Vielmehr sind die Position einzelner Elemente, die Zeichensetzung und die Schreibweise die Punkte, die den Unterschied ausmachen.

Auch im Vergleich zu amerikanischen Geschäftsbriefen gibt es kleine Unterschiede, die in der Geschäftskorrespondenz beachtet werden sollten. So wird das Datum in den USA anders geschrieben (10-23-2014 statt 23.10.2014) und auch die Anrede des Empfängers und die Grußformel können von der britischen Variante abweichen.

Grundsätzlich gilt für Ihren Geschäftsbrief nach London folgender Aufbau:

  1. Briefkopf
  2. Bezugszeichen
  3. Datum
  4. Anschrift
  5. Anrede
  6. Betreffzeile
  7. Brieftext
  8. Grußformel
  9. Firma
  10. Unterschrift
  11. Ausgeschriebener Name
  12. Position
  13. Vermerk zur Anlage
  14. Verteiler

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Bildnachweis: Klaus Eppele / stock.adobe.com

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