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Der aktuelle Tipp: Mahnen Sie den Mieter vor Ihrer Kündigung ab – zur eigenen Sicherheit

Lesezeit: 1 Minute Zieht der Mieter nach Ihrer Kündigung nicht aus, müssen Sie eine Räumungsklage erheben. Mit dieser haben Sie Erfolg, wenn Ihre Kündigung wirksam ist. In der Praxis erweisen sich Kündigungen aber oft als unwirksam, weil zuvor nicht abgemahnt worden ist. Wann also ist eine Abmahnung erforderlich? Es gilt:

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Der aktuelle Tipp: Mahnen Sie den Mieter vor Ihrer Kündigung ab – zur eigenen Sicherheit

Der aktuelle Tipp: Mahnen Sie den Mieter vor Ihrer Kündigung ab – zur eigenen Sicherheit

Lesezeit: 1 Minute
  • Vor jeder fristlosen Kündigung muss grundsätzlich abgemahnt werden. Einzige Ausnahme: Sie kündigen Ihren Mieter wegen nicht gezahlter Mieten – hier ist eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung zulässig.
  • Vor einer ordentlichen Kündigung wegen Pflichtverletzung muss nicht abgemahnt werden.

Manche Gerichte weichen von diesen Grundsätzen ab und entscheiden, dass auch für eine fristlose Kündigung ausnahmsweise nicht zuvor abgemahnt werden muss. Andersherum hat eine ordentliche Kündigung wegen Pflichtverletzungen so gut wie immer bessere Erfolgsaussichten, wenn auch hier der Mieter zuvor erfolglos abgemahnt worden ist.

Tipp für Vermieter: Mahnen Sie den Mieter vor jeder Kündigung wegen pflichtwidrigen Verhaltens nachweislich mindestens einmal ab, wobei Sie dem Mieter „fristlos, hilfsweise fristgemäß“ kündigen. So beugen Sie böse und teure Überraschungen in einer eventuellen Räumungsklage vor. Nur bei nicht gezahlten Mieten können Sie sich darauf verlassen, dass eine Abmahnung nicht nötig ist – denn dies schreibt das Gesetz ausdrücklich vor (§ 543 Abs. 3 S. 2 Nr. 3 BGB).

Bildnachweis: Stockfotos-MG / stock.adobe.com

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