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Das nervt! Wie gehe ich mit Ärger im Büro um?

Lesezeit: 2 Minuten Zu Recht ärgern Sie sich über einen Kollegen und würden am liebsten lauthals schimpfen. Klären können Sie das jetzt nicht, dazu fühlen Sie sich viel zu aufgeladen. Also halten Sie lieber den Mund. Doch innerlich gärt es weiter! Damit Sie sich in solchen Phasen entlasten und gleichzeitig die ungelöste Situation zur späteren Klärung im Blick behalten, stelle ich Ihnen die "Ärgerbox" vor.

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Das nervt! Wie gehe ich mit Ärger im Büro um?

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Das nervt! Wie gehe ich mit Ärger im Büro um?

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Kennen Sie das? Sie haben gerade wie besprochen die E-Mail versendet, da kommt Ihr Chef und hat noch Änderungswünsche. Oder ein Kollege hat eine Information an Sie nicht weitergegeben und die Arbeit, die Sie gemacht haben, war größtenteils umsonst. Oder ein Kunde ruft trotz wiederholter Absprachen nicht zurück und Sie kommen mit der Angebotserstellung nicht weiter.

Sie kennen den Kunden und wissen jetzt schon: Wenn er sich dann endlich meldet, will er fünf Minuten später das Angebot vorliegen haben. „Ärger, nichts als Ärger“, denken Sie schlecht gelaunt. „Am liebsten würde ich meinem Chef/Kollegen/Kunden mal richtig die Meinung sagen!“ Doch Sie wissen selbst, dass jetzt nicht der richtige Moment dazu ist.

Was machen Sie mit Ihrem Ärger in der „heißen“ Phase?

Sie wissen, dass es meist unklug ist, seinem Ärger sofort Luft zu machen. Andererseits wollen Sie auch nicht an Ihrem Ärger „ersticken“ und immer nur „runterschlucken“. Doch wenn man richtig verärgert ist, läuft man Gefahr, zu emotional zu werden. Oft ist dann die eigene Reaktion für die einzelne, aktuelle Situation überzogen.

Wer dann noch befürchtet, die Fassung zu verlieren, sagt oft erst recht nichts. Doch der Ärger schwelt dessen ungeachtet weiter. Die Gedanken kreisen immer wieder um die ärgerliche Situation, die Konzentration lässt nach und schon passieren Fehler. Wieder ein Grund, sich zu ärgern! Ich möchte Ihnen meine Ärgerbox vorstellen (sie ist angelehnt an die sogenannte Sorgenkiste). Drei Schritte sind dazu erforderlich:

  1. Ärgerbox füllen
  2. Sichten und bewerten der Ärgerbox
  3. Konsequenzen: Klärungs- und Gesprächsbedarf festlegen

Aus dem Kopf in die Ärgerbox

Richten Sie sich eine Schachtel mit Deckel ein, beispielsweise eine Geschenkbox. Wenn Sie eine ärgerliche Situation nicht sofort klären und Ihrem Ärger nicht Luft machen können, schreiben Sie auf einen Zettel einen Halbsatz oder ein Stichwort. Wenn es Sie richtig gut entlastet, schreiben Sie ruhig auch mehr.

Dann kommt der Zettel in die Ärgerbox. Ich mache gern einen Schlitz in den Deckel und schiebe den Zettel so gefaltet in die Box. Jetzt sollte der Ärger aus Ihrem Kopf sein. Wenn nicht: Schreiben Sie einfach einen weiteren Zettel mit dem Stichwort und notieren Sie beispielsweise dazu „immer noch großer Ärger!!!!“.

Bildnachweis: StockPhotoPro / stock.adobe.com

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