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Das Franchise System als sicheres Geschäftsmodell für Existenzgründer

Lesezeit: 2 Minuten Ein Franchise-System kann ein sicheres Geschäftsmodell für Existenzgründer sein. Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie hier.

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Das Franchise System als sicheres Geschäftsmodell für Existenzgründer

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In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, sich als Existenzgründer auf dem Markt zu platzieren und zu behaupten. Meist scheitert es bereits an der Geschäftsidee. Entweder ist diese nicht ausgereift genug, oder aber es fehlen einem einfach das Know-How und die Erfahrung. Eine sehr gute und vor allem sichere Alternative stellt hier das System des Franchisings dar.

Das Franchising-System ist die Vermarktung von Produkten, Technologien oder Dienstleistungen von Dritten, die bereits einen Namen haben und meist schon erfolgreich auf dem Markt vertreten sind. Unter Franchising verbirgt sich im Prinzip nichts anderes als eine Unternehmensstrategie. Die Grundlage für diese Unternehmensstrategie stellt eine dauerhafte Kooperation zweiter Partner dar, die jeweils rechtlich wie auch wirtschaftlich selbstständig auftreten.

Sie sind jeweils selbstständig organisiert und finanziell voneinander unabhängig. Entscheiden sich nun diese beiden Unternehmer zu einer Kooperation, werden aus ihnen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer.

Die drei Varianten des Franchising-System
 
Franchise-Nehmer:
Ist die gebräuchlichste Art sich selbstständig zu machen. Hierbei sind die unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt. Man übernimmt die Geschäftsidee des Franchise-Gebers und ist dazu verpflichtet, mit dieser auf dem Markt aufzutreten. Regelmäßige Schulungen und die Betreuung durch den Franchise-Geber gehören ebenfalls zum festen Konzept.

In dieser Kooperation haben beide Partner eine wichtige Aufgabe:

Aufgaben der Franchise-Geber im Franchise-System:
Der Franchise-Geber stellt dem Franchise-Nehmer sein bereits bestehendes Netzwerk zur Verfügung welches er stetig ausbaut oder er baut ein neues Netzwerk auf. Er entwickelt eine Geschäftsidee oder stellt dem Franchise-Nehmer eine bereits erfolgreich bestehende Geschäftsidee zur Verfügung, erstellt Absatz- und Organisationskonzepte und sorgt für den Aufbau des Betriebes.

Zudem bildet er den Franchise-Nehmer nicht nur aus, sondern er unterstützt ihn im laufenden Betrieb und entwickelt das System ständig weiter.

Der Franchise-Nehmer als Bestandteil des Franchise-Systems
Er erwirbt vom Franchise-Geber die Nutzung und Rechte seines Geschäftskonzepts in Form der Franchise-Lizenz. Dabei wird nicht nur das Geschäftsmodell selbst festgelegt sowie in welchem Rahmen sich der Franchise-Nehmer bewegen kann, sondern auch in welcher Region er dies tun darf.

Der Franchise-Nehmer profitiert als Existenzgründer vom Beginn seiner Unternehmung an von einer etablierten Marke und deren Bekanntheitsgrad. Weiter profitiert er von den vom Franchise-Geber angebotenen Dienstleistungen und Informationen, sowie von dessen Positionierung auf dem Markt. Dies bietet ihm nicht nur einen sicheren Start in die Selbstständigkeit, sondern auch Einkaufsvorteile und einen gewissen Wettbewerbsvorsprung.

Für diese Vorteile zahlt der Franchise-Nehmer dem Franchise-Geber eine festgelegte Franchising-Gebühr. Wichtig: Beim Franchising müssen die Rollen der beiden Kooperationspartner klar verteilt und geregelt sein. Gewinne die erwirtschaftet werden, müssen zwischen dem Franchise-Geber und dem Franchise-Nehmer in einem guten und ausgewogenen Verhältnis verteilt werden.  

Ein erfolgreiches Franchise-System wird nur dann dauerhaft von Erfolg gekrönt sein, wenn eine bestmögliche Balance zwischen der Unabhängigkeit von Franchise-Geber und Franchise-Nehmer und der Ausgeglichenheit der Partnerschaft besteht.

Franchise-Geber:
Als Franchise-Geber stellt man einem Franchise-Nehmer eine eigene Geschäftsidee und ein selbstentwickeltes Konzept zur Verfügung. Man ist dazu verpflichtet, dieses Geschäftsmodell stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern und den Franchise-Nehmer regelmäßig zu schulen und zu betreuen.

Master-Franchise:
Bei dem Master-Franchise erwirbt man eine Lizenz eines ausländischen Unternehmens, das sich auf dem deutschen Markt etablieren will. Mit dem Erwerb dieser Master-Franchise-Lizenz tritt man nun selbst als Franchise-Geber auf und baut einen Franchise-Vertrieb in einer bestimmten Region oder in einem bestimmten Land auf. Nach unten hin ist man selbst Franchise-Geber und hat damit alle Rechte und Pflichten eines solchen, nach oben hin ist man selbst Franchise-Nehmer und hat alle Rechte und Pflichten eines solchen.

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