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Das betriebliche Vorschlagswesen in Kennzahlen

Lesezeit: 1 Minute Die Teilnahme am betrieblichen Vorschlagswesen lässt Rückschlüsse auf die Motivation von Mitarbeitern zu, sich mit dem Geschehen im Unternehmen zu beschäftigen. Die Auswertung von Daten aus dem Vorschlagswesen kann daher dazu dienen, qualitative Kennzahlen zu ermitteln.

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Das betriebliche Vorschlagswesen in Kennzahlen

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Viele Unternehmen verfügen über ein betriebliches Vorschlagswesen. Dieses Instrument stammt aus der Industrie, hat aber inzwischen auch in allen Wirtschaftszweigen Einzug gehalten.

Mitarbeiter können Vorschläge einreichen, wie sich Produktionsabläufe, Kundenorientierung oder andere Faktoren verbessern lassen. Für realisierte Vorschläge gibt es in der Regel eine Prämie, deren Höhe sich nach der möglichen oder erzielten Einsparung ergibt. Lässt sich eine Einsparung nicht berechnen, wird dennoch für gute Vorschläge oft eine Anerkennungsprämie gezahlt.

Teilnahme am Vorschlagswesen drückt Engagement aus
Neben dem Reiz der Prämie ist der Wunsch, sich an der Weiterentwicklung des Unternehmens zu beteiligen, ein wichtiger Motivator für die Teilnahme am Vorschlagswesen. Daher sollte eine Kennzahl ermittelt werden, die Auskunft über die Beteiligungsquote gibt.

Um eine genauere Auskunft zu erhalten, sollte diese Beteiligungsquote auf Mitarbeitergruppen heruntergebrochen und in regelmäßigen Abständen erhoben werden. Nur so lassen sich aussagekräftige Informationen generieren. Als Mitarbeitergruppen können beispielsweise Produktions- und Verwaltungsmitarbeiter oder Mitarbeiter verschiedener Altersgruppen unterschieden werden.

Prämienquote drückt Innovationskraft aus
Weitere Aussagemöglichkeiten ergeben sich, wenn man die prämierten Vorschläge im Vergleich zu den insgesamt eingereichten Vorschlägen betrachtet. Diese Quote sagt mehr als die reine Beteiligungsquote etwas über die Innovationskraft aus, die über die freiwillige Beteiligung der Mitarbeiter an diesem Programm gewonnen wird.

Das Personalcontrolling versucht verstärkt zusätzlich zu quantitativen auch qualtitative Kennzahlen zu ermitteln. Neben Mitarbeiterbefragungen können Auswertungen der Teilnahme am Vorschlagswesen dazu dienen, Erkenntnisse über Commitment und Engagement der Mitarbeiter zu erhalten und diese zu quantifizieren.

Dabei ist zu beachten, dass ein Teil der Motivation der Mitarbeiter, sich an diesen Programmen zu beteiligen, in den ausgelobten Prämien begründet ist. Daher sind Kennzahlen wie diese immer als Indikatoren zu sehen, die nur in Verbindung mit anderen Informationen zur Abrundung eines Gesamtbildes verwendet werden sollten.

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