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Das 1×1 des Produktversands für Startup-Unternehmen

Lesezeit: 2 Minuten Startups sind ein wichtiger Treiber der Wirtschaft. Innovation steht bei ihnen meist ganz oben auf der Liste. Das bedeutet, es werden völlig neue Produkte entwickelt und Lösungen für Probleme gefunden, die Menschen im Alltag haben. Oder es werden bereits vorhandene Produkte neu interpretiert und anschließend verbessert.

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Das 1x1 des Produktversands für Startup-Unternehmen

Das 1×1 des Produktversands für Startup-Unternehmen

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Die Entwicklung dieser Produkte ist meist das Herzstück der Gründerbemühungen. Tag und Nacht wird an ihnen verbessert und gefeilt. Viel weniger Energie wird allerdings in die Planung gesteckt, die sich damit befasst, wie die Produkte anschließend verpackt und verschickt werden. Das kann später böse Folgen haben, wenn kein fester Verpackungs- und Versandplan bereitsteht.  

Verpackungsarten kennen und auswählen

Kartons in allen Größen, Versandtüten in allen Farben, Füllmaterial aller Arten – damit müssen sich Startups, die auf Produktversand setzen, ausgiebig befassen. Denn einfach einen Standartkarton zu wählen, das Produkt hineinzulegen und Porto raufzukleben, ist meist nicht ausreichend (und schon gar nicht kosteneffektiv).

Jedes Unternehmen muss in der Lage sein, verschiedene Auftragsgrößen bearbeiten zu können. Werden die Produkte an Händler ausgeliefert, müssen sie meist in hoher Stückzahl verschickt werden, was größere Kartons oder sogar Versandpaletten nötig macht. Werden die Produkte direkt an Kunden geliefert, sind kleinere Kartons oder Versandtaschen eine Option – bestellt ein Kunde allerdings mehrere Teile, muss auch dafür eine andere Größe vorhanden sein, wenn man nicht mehrfach Porto zahlen möchte.

Doch es geht nicht nur um Versandverpackungen, auch die Verpackung des Produktes selbst muss bedacht werden. Mit Verpackungsfolien von Folienwerk können zum Beispiel Lebensmittel, aber auch Elektronik oder andere Produkte verpackt werden. Diese kann zusätzlich noch individualisiert werden. Aber auch damit ist es noch nicht getan – Füllmaterial wie Verpackungschips muss ebenfalls eingekauft werden. 

Kostenkalkulation für den Versand

Verpackungsmaterial und Versandmaterial sind wichtige Kostenpunkte, die in der Kostenplanung für das Startup bedacht werden müssen. Anschließend muss noch ein Versandanbieter gewählt werden. In der Gründungszeit kann ein einfacher Preisvergleich ausreichen, aber sobald die Abnahmemengen wachsen, sollte sich ein Angebot aller wichtigen Versandanbieter eingeholt werden.

So können Kosten gespart werden. Versandanbieter haben im Normalfall spezielle Angebote für Unternehmen, wenn diese eine feste Mindestanzahl an Versandaufträgen pro Monat (oder Jahr) umsetzen. Außerdem erhält man so meist Zugang zu mehr Serviceleistungen, was besonders bei Problemen sehr hilfreich sein kann (z.B. bei Verzögerungen oder Aufträgen an Feiertagen). 

Einen festen Partner zu wählen, kann auch beim Rest der Versandplanung hilfreich sein. Kartons, Füllmaterial oder auch Verpackungsfolie regelmäßig bei einem Unternehmen zu kaufen, kann Zeit und Geld sparen. Denn ständig Preise zu vergleichen und sich auf neue Anbieter zu verlassen, kann zwar kleinere Ersparnisse bringen, doch Mengenrabatte und Zuverlässigkeit lassen sich so meist nicht finden. 

Nachhaltigkeit & Marketing  

Ein wichtiger Faktor, der schon jetzt eine Rolle spielt und in Zukunft nur noch wichtiger wird, ist Nachhaltigkeit. Verschiedene gesetzliche Regelungen machen bereits jetzt Vorgaben dazu, welche Materialien verwendet werden dürfen und welche nicht. Recycelbare Kartons und Verpackungsmaterialien sind allerdings nicht nur wichtig, wenn es um Vorgaben geht, sie können auch als Marketing-Mittel genutzt werden. Kunden wissen gerne, dass sie bei Unternehmen kaufen, denen Nachhaltigkeit nicht egal ist.

Marketing und Verpackung gehen ohnehin Hand in Hand. Flyer, die zusätzlich über das Produkt oder Unternehmen informieren, können mit in ein Paket gelegt werden. Oder aber man entscheidet sich gleich für bedruckte Versandmaterialien. Kartons und Verpackungsfolien lassen sich hervorragend mit einem Logo versehen und somit wissen die Kunden sofort, von wem das Paket stammt. Eine einheitliche Farbe zu wählen, die man als „typisch“ für das eigene Produkt oder die eigene Marke etabliert, ist ebenfalls eine gute Idee. 

Für Startups ist die Kostenkalkulation natürlich extrem wichtig, weshalb Marketing nicht immer so möglich ist, wie man es sich wünscht. Doch wenn der Produktversand ohnehin Teil des Unternehmenskonzeptes ist, dann lässt sich durch individualisierte Verpackungen meist mit geringen Mehrkosten ein Werbeeffekt erreichen. 

Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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