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Damit glänzen Sie im Small Talk: 5 bekannte Redewendungen mit „A“

Lesezeit: 2 Minuten Alter Schwede! Redewendungen sind im Gespräch oft das berühmte Salz in der sprachlichen Suppe. Erfahren Sie hier, alles über 5 bekannte deutschen Redenwendungen mit "A". Durch dieses Hintergrundwissen profitieren Sie beispielsweise charmant im alltäglichen Small Talk, in Ihrer beruflichen Gesprächsführung oder aber auch beim Schreiben von Reden!

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Damit glänzen Sie im Small Talk: 5 bekannte Redewendungen mit "A"

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Damit glänzen Sie im Small Talk: 5 bekannte Redewendungen mit „A“

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Redewendungen sind im wahrsten Wortsinne in aller Munde: Mit Hilfe dieser sprachlichen Fertigbauteile wird oft sanft kritisiert, etwas überspitzt oder aber einfach in ein neues Licht gesetzt. Die meisten Menschen kennen die üblichen Redewendungen. Der Großteil weiß aber nicht, woher sie kommen und was sie bedeuten. Hier erfahren Sie den Hintergrund zu den geläufigsten und häufig genutzten deutschen Redewendungen.

„Alter Schwede!“: Es geht um militärische Ausbilder in alter Zeit!

„Alter Schwede, Du bist echt ein verrückter Typ!“ Muss es sich bei der Ansprache mit dieser Redewendung immer um einen Schweden handeln, der zudem auch noch alt ist? Nein! Die Redewendung geht zurück auf den preußischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620 – 1688).

Der sorgte dafür, dass nach dem Dreißigjährigen Krieg altgediente schwedische Soldaten beim preußischen Militär als Ausbilder tätig wurden. Diese Ausbilder waren äußerst beliebt und der Ausruf „Alter Schwede!“ steht somit als Redewendung für jemanden, dem man hohe Achtung entgegenbringt!

„Das A und O“: Es geht um das griechische Alphabet!

Manche Redewendungen scheinen sich von alleine zu erklären. Etwa „Von A bis Z“, welche offensichtlich auf unser Alphabet anspielt. „Das A und O“ beschreibt  auch das Wesentliche einer Sache, den Kernpunkt. „Eine gute Ballbeherrschung ist beim heutigen Fußball das A und O!“ Diese Redewendung bezieht sich ebenfalls auf den Anfang und das Ende einer Sache. Nämlich auf das „A“ (Alpha) und das „O“ (Omega) – den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets.

„Ab durch die Mitte“: Eine bühnenreife Sache!

„Oh verdammt, wir sind entdeckt worden. Jetzt aber ab durch die Mitte!“ Jeder weiß, dass es nun darum geht, möglichst schnell zu verschwinden. Der Ursprung dieser oft genutzten Redewendung steckt in der Theatersprache. Die Aufforderung ist dort, wie viele andere („Ab nach links!“, „Ab nach rechts!“), gebräuchlich und steht für das prompte Verlassen einer Szenerie.

„Aufpassen wie ein Schießhund!“: Ein Ausdruck aus der Jägersprache!

„Vorsicht, unseren Weg können wir nicht über dieses Gelände abkürzen. Der alte Besitzer passt auf wie ein Schießhund!“ Keine Frage, hier geht es um erhöhte Aufmerksamkeit. Aber damit auch um einen Hund, der stark an der Waffe ist? Nein, die Redewendung stammt aus der Jägersprache. Schießhunde waren die aufmerksamen und bestens ausgebildeten Hunde, die das von den Jägern angeschossene Getier aufspürten.

„Durch Abwesenheit glänzen!“: Mit feiner Ironie Kritik üben!

„Ah ja, in der allmontäglichen Besprechung um 8 Uhr glänzte der feierfrohe Marketingleiter mal wieder durch Abwesenheit!“ Mit feiner Ironie wird so ausgedrückt, dass der Herr nicht anwesend war und sogar ein bisschen mehr…

Die Redewendung kommt aus dem Stück Tibère des französischen Schriftstellers Marie-Joseph de Chémier, der von 1764 bis 1811 lebte. Es geht um eine Stelle aus den Annalen des Tacitus. Die Bilder des Brutus und Gaius Cassius wurden bei einem Leichenzug nicht – wie sonst aber üblich – vorangetragen. In Tibère heißt es: „Sie leuchteten dadurch hervor, dass man ihre Bilder nicht sah.“

Bildnachweis: pressmaster / stock.adobe.com

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